„Immobilienmarkt-Report“ sieht Bremen als attraktiven Standort

Dynamische Rückmeldung

Die Überseestadt boomt und wächst.
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Die Überseestadt boomt und wächst.

Bremen - Gute Preisniveaus, niedrige Leerstände, dynamische Entwicklung – der Bremer Immobilienmarkt ist stabil. Und attraktiv für Investoren und Projektenwickler. Das geht aus dem „Bremer Immobilienmarkt-Report“ hervor, den das Institut Bulwin-Gesa für die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) erstellt hat und der gestern der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

„Der Report belegt die Vorteile des Standorts Bremen“, sagt WFB-Geschäftsführer Andreas Heyer. Und der Report warten mit vielversprechenden Prognosen auf – auf nahezu allen Teilmärkten.

Der Büromarkt rutschte im Jahr 2011 ab – auf 73 500 Quadratmeter Flächenumsatz. Doch das erste Halbjahr 2012 habe sich „dynamisch zurückgemeldet“, heißt es im Gutachten – mit rund 60 000 Quadratmetern Flächenumsatz. Für die kommenden Jahre wird zudem ein deutlicher Anstieg an Neubaufertigstellungen erwartet. Für 2013 und 2014 wird mit einem Volumen von 48 000 und 58 000 Quadratmetern gerechnet. Und bis 2016 „werden laut Pipeline im Schnitt jährlich rund 48 500 Quadratmeter fertiggestellt“. Das langjährige Mittel liegt laut Gutachten bei 40 000 Quadratmetern.

Noch etwas fällt auf: Im ersten Halbjahr wurden 57 Prozent des Büroflächenumsatzes in der Überseestadt gemacht. Die City folgt mit 16 Prozent vor der Airport-Stadt mit gut zwölf Prozent und dem Technologiepark mit knapp elf Prozent.

Die Leerstandsquote auf dem Büromarkt pendelt zwischen 3,1 und 4,2 Prozent. Sie liege damit weit unterhalb des Niveaus vergleichbarer Großstädte wie Hannover, Nürnberg, Leipzig und Dortmund. Auf dem Logistik-Immobilienmarkt sieht es an der Weser noch besser aus. Die Leerstandsquote sei mit 1,28 Prozent „kaum mehr messbar“. 29 600 Quadratmeter Logistikhallenflächen stehen dem Markt derzeit zur Verfügung, heißt es. Insgesamt verfügt die Stadt über 1 468 Hektar Gewerbeflächen in fünf Logistikzentren.

Das Gutachten registriert ferner eine steigende Nachfrage nach Wohnraum. „Die Entwicklung spiegelt sich in den Spitzenmieten im Geschosswohnungsbau und beim Erwerb von Eigentumswohnungen wider“, heißt es. Die Neubau-Spitzenpreise erreichen derzeit zwölf Euro pro Quadratmeter. Im Bestand wird „ein stabiles Niveau von sieben bis neun Euro pro Quadratmeter“ verzeichnet.

Die Perspektive ist laut Studie vielversprechend: Für Bestands- und Neubaumieten prognostizieren die Experten auch für die kommenden Jahre ansteigende Werte. Die positive Erwartungshaltung mache sich auf dem „Transaktionsmarkt“ bemerkbar. Konkreter ausgedrückt: Für ältere Geschossbauten wird in Bremen momentan das 16-Fache der Jahresmiete gezahlt. · je

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