Neue Ausstellung in der Villa Sponte

Aus den dunklen Wäldern

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Sie suchen die „Königin der dunklen Wälder“ – von links gesehen: Alexander Esch van Dettum, Finn Klammer, Caroline Schwarz und Eva Baramsky-Kläser.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Die „dunklen Wälder“, sie haben einen festen Platz in der Vorstellungswelt des Menschen – sei es als Märchenwald, sei es als geheimnisvoller oder auch als unheimlicher Ort. Und so weiter, und so fort.

Unter dem Titel „Die Königin der dunklen Wälder“ zeigt die Villa Sponte am Osterdeich 59b jetzt eine Kunstausstellung. Um genau zu sein: sie zeigt sie von Sonntag, 20. August, bis Sonntag, 17. September. Zu sehen sind dann Arbeiten von Eva Baramsky-Kläser (Fotografie, Installation), Alexander Esch van Dettum (Malerei, Zeichnung, Gesang), Finn Klammer (Malerei, Zeichnung, Klangkunst) und Caroline Schwarz (Zeichnung, Tonarbeiten, keramische Plastik).

Vernissage am 20. August

Die Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am Sonntag, 20. August, um 15.30 Uhr. Anschließend ist die Schau dienstags, sonnabends und sonntags jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Und wer ist sie, die „Königin der dunklen Wälder“? Die beteiligten Künstler verbindet die „Forschungsreise auf den inneren Pfaden der Seele“, sagt ein Sprecher der Villa Sponte. Die Künstler habe die „Suche nach der Wahrheit jenseits des Beweisbaren“ und ein „gemeinsames Interesse am archaischen Ausdruck des Menschen“ zusammengeführt.

„Die Werke lassen eine Suche erahnen, die in die endlosen Weiten des Universums und die dunklen Tiefen der Erde führt, und die sich im eigenen Körper als Erkenntnis und künstlerischer Ausdruck offenbart“, heißt es in einer Vorschau.

Der Titel der Ausstellung sei „eine poetische Assoziation“ zum Begriff des modernen und psychologisierten „Unterbewusstseins“. Er soll „verdeutlichen, dass es hier um die Erforschung eines Themas geht, das sich zwischen Mythen und alten Kulturen mit deren Ritualen, Märchen, Klängen und Heilungswegen abspielt“ und ohne die Natur unmöglich zu denken sei. Und in den „dunklen Wäldern des Unterbewusstseins“, da werde sie gefunden, die im Ausstellungstitel erwähnte Königin.

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