Zoll kontrolliert Fernbusreisende am ZOB

Drogenpakete für den Eigenbedarf

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Zöllner kontrollierten am Donnerstag in Bremen rund 250 Fernbusreisende – und entdeckten sieben Drogenportionen. 

Bremen - Der Zoll hat am Donnerstag Fernbusse in der Nähe des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) kontrolliert. 250 Reisende und deren Gepäck seien nach Drogen durchsucht worden, sagte ein Zoll-Sprecher. Und: In sieben Fällen wurden die 30 Zöllner und ihre sieben Spürhunde fündig. Es wurden „Drogen in Mengen für den Eigenbedarf“ sichergestellt, hieß es.

Mit einem mobilen Röntgengerät wurde das Reisegepäck gescannt. „Nur bei Auffälligkeiten musste das Gepäck noch einmal in einem separaten Zelt ausgepackt werden“, sagte der Zoll-Sprecher. Und weiter: „In einem Fernbus zeigten sich die Spürhunde besonders interessiert.“ Daraufhin schauten sich die Beamten die Lüftungsschlitze des Busses genauer an. Zum Vorschein kam eine Tüte mit einem Tabak-Marihuana-Gemisch und Cannabis-Harz. Einer Person ließen sich die Drogen nicht mehr zuordnen. Die Umstände deuteten aber darauf hin, dass das Rauschgift schon längere Zeit dort versteckt gewesen sein muss. Als Indiz dafür wertete der Zoll, dass der Bus häufig Amsterdam anfährt.

„Viele Reisende sind nach Etablierung eines Fernbusnetzes von den klassischen Transportmitteln Flugzeug und Bahn auf Fernbusse umgestiegen“, sagt Jörg Winterfeld, Leiter des Hauptzollamts Bremen. „Darunter auch solche, die das Busnetz als Verteilersystem für Drogen, Zigaretten und Waffen nutzen. Um dem entgegenzuwirken, kontrolliert der Zoll auch diese Reisewege.“

Gegen die Besitzer der Drogen wurden Strafverfahren eingeleitet, so der Zoll-Sprecher. Anschließend durften sie ihre Reise fortsetzen. - je

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