Drei Vorstellungen der neuen „Apassionata“-Show „Im Bann des Spiegels“

50 Pferde und ein Esel

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In der neuen „Apassionata“-Show „Im Bann des Spiegels“ sehen die Zuschauer erstmals einen mächtigen Barockpinto, eine Kreuzung aus einer Friesenstute und einem Altgelderländer-Schecken.

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Zwei große Stallzelte werden in etwa zwei Wochen auf der Bürgerweide aufgebaut. Hier ziehen dann für einige Tage 50 Pferde ein, darunter erstmals ein Barockpinto, eine schwarz-weiße Kreuzung aus einer Friesenstute und einem Altgelderländer-Schecken. Außerdem kommt die neue Show „Im Bann des Spiegels“ von „Apassionata“ Weihnachten für drei Shows unter anderem mit Lusitanos, PRE-Spaniern, Shire Horses und Welshponys daher.

Für eines muss Stallmanagerin Brigitte Munkert stets sorgen: dass alle Boxen immer in der gleichen Reihenfolge belegt werden. Denn aus eigener Erfahrung wissen Reiter, dass Pferde Gewohnheitstiere sind und es zu Unruhe kommt, wenn plötzlich der falsche Nachbar nebenan steht.

„Apassionata“ rückt mit einem großen Team von rund 90 Mitwirkenden, 50 Pferden und einem Esel an. 135 Tonnen Reitsand und 1 500 Quadratmeter Bodenmatten müssen in der Stadthalle ausgelegt werden. Fürs leibliche Wohl der Vierbeiner werden 1 000 Kilo Müsli und Hafer sowie 70 Ballen Stroh und Heu gebraucht.

Die neue Show steht im Zeichen von Magie, dem Widerstreit mystischer Mächte und der Kraft des Guten. Als Faden geht es um Amy und Tracy, die sich in einem bizarren Spiegelkabinett aus den Augen verlieren. Die Geschwister geraten in allerlei fremde Welten, in denen überall Pferde eine Rolle spielen. Die mächtigen Friesenhengste stellen Sturm dar. Kühle Wächter mit hochklassigen Dressurpferden hüten die Säle des gläsernen Schlosses, in eisigen Wäldern geht eine wilde Jägerin mit einem schnellen Quarter Horse um. Amy und Tracy treffen auf Reiter, die verwegene Sprünge und Überschläge im Sattel zeigen, und auf freilaufende Pferde an den Ufern geheimnisvoller Gewässer.

Die Macher versprechen wundervolle Pferde, Reitkunst, Lichtinstallationen, Bühneneffekte, emotionsgeladene Rhythmen und Tanzchoreographien. Neu sind diesmal Akrobatik-Einlagen auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Nina Lill ist zum ersten Mal bei „Apassionata“ und hat „Jewel“ unterm Sattel. Das Quarter Horse wurde von ihrer Mutter gezüchtet. Erstmals vertreten sind Welshponys. Die Österreicherin Kerstin Brein zeigt eine Freiheitsdressur ihrer Ponyfamilie.

Die Zuschauer dürfen sich außerdem auf Alex Giona freuen. Nur mit Stimme und Körpersprache dirigiert er Schimmel und Friesen. Als Tuchakrobation (und Reiterin) ist auch Giulia Giona, die Tochter des Italieners, mit von der Partie. Die mächtigen Shire Horses präsentiert die Equipe Daphne de Visser. Stammgast in der Pferdegala ist das Team Luis Valenca mit Hoher Schule auf Lusitanos. Seit Jahren dabei ist Petra Geschonneck mit ihren Friesen. Sie bringt auch den Barockpinto mit. Die spanische Equipe um Sebastian Fernandez zeigt wieder ihr Geschick an der Garrocha, dem Holzstab. Laurent Jahan bringt den Zottelesel „Anouki“ und einen massigen Bretonen mit. Mit waghalsigen Kunststücken wollen zudem die Trickreiter der Akademie das Publikum beeindrucken.

Die Shows in der ÖVB-Arena sind am 26. Dezember, 15 und 20 Uhr, sowie am Sonntag, 27. Dezember, 14 Uhr, zu sehen. Karten für etwa 28 bis 70 Euro sind in den Geschäftsstellen unserer Zeitung zu bekommen.

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