Polizei nimmt zwei Männer und ein Kind fest

Drei Täter sprengen Zigarettenautomaten mit Böllern

Bremen - Mit "Polenböllern" haben zwei junge Männer und ein Kind am Sonntagabend in Bremen-Blumenthal einen Zigarettenautomaten gesprengt und versucht, diesen anschließend aufzubrechen.

Nach Polizeiangaben hörten Anwohner der Robert-Blum-Straße gegen 18 Uhr zwei laute Knalle. Als sie aus dem Fenster schauten, sahen sie einen Zigarettenautomaten qualmen. Nach kurzer Zeit näherten sich drei dunkel gekleidete Personen dem Rauch. Sie versuchten den stark ausgebeulten Automaten aufzubrechen. Als ihr Vorhaben misslang, ergriffen sie ohne Beute die Flucht. Die Einsatzkräfte konnten in Tatortnähe eine Personengruppe stellen. Die zwischen 13 und 19-Jährigen trugen mehrere sogenannte "Polenböller" und einen Kuhfuß bei sich. Böller und Hebelwerkzeug wurde ihnen abgenommen.

Die beiden Minderjährigen wurden von ihren Eltern an der Wache abgeholt. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich hierbei um keinen einfachen Jugendstreich. Die Drei erwartet ein Verfahren wegen der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

Bei sogenannten "Polenböllern" handelt es sich um in Deutschland nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände. Der Besitz und der Umgang sind nach dem Sprengstoffgesetz strafbar.

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema:

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Meistgelesene Artikel

Spenden aus dem Bremer Untergrund

Spenden aus dem Bremer Untergrund

Uwe und Nadine Kloska sind „Bremer Unternehmer“ 2017

Uwe und Nadine Kloska sind „Bremer Unternehmer“ 2017

„Die Ware sucht sich den Weg“

„Die Ware sucht sich den Weg“

Wachsende Überstundenzahl bei der Polizei: Mäurer verweist auf Zukunft

Wachsende Überstundenzahl bei der Polizei: Mäurer verweist auf Zukunft

Kommentare