Kirchenmusikdirektor geht

Drei Gottesdienste vor dem Ruhestand

Kirchenmusikdirektor Karl-Bernhard Hüttis geht in den Ruhestand.
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Kirchenmusikdirektor Karl-Bernhard Hüttis geht in den Ruhestand.

Bremen – Ein renommierter Kirchenmusiker geht Ende des Monats in den Ruhestand – Kirchenmusikdirektor Karl-Bernhard Hüttis (65) von der Propsteikirche St. Johann im Schnoor. Der Musiker hatte das Amt im Februar 2014 übernommen.

Hüttis stammt aus Bremen, wo er nach dem Abitur an der Hochschule für Kunst und Musik katholische Kirchenmusik studierte und das Studium 1981 mit dem A-Examen abschloss. Hinzu kamen Fortbildungen, Kurse und Meisterkurse, fasst Katholiken-Sprecher Dr. Christof Haverkamp den Werdegang zusammen.

Fortbildungen und Meisterkurse waren es bei Harald Vogel und Daniel Roth (Orgel), Hermann Max (Chorleitung) und Bernard Huijbers (Neues geistliches Lied). Von 1987 bis 2011 war Hüttis Regionalkantor für das Dekanat Emsland-Mitte mit Sitz in Meppen. Seit September 2011 arbeitete er an der Projektstelle Kirchenmusik in Bremen. Dann folgte das Amt im Schnoor. Mit der von ihm im Emsland gegründeten Gruppe „Aschira“ ist Hüttis zudem mehrmals auf Katholikentagen und evangelischen Kirchentagen aufgetreten.

Abwechslungsreiche Verabschiedung

In drei musikalisch sehr unterschiedlichen Gottesdiensten wird der vielseitige Kirchenmusiker nun verabschiedet. Am Sonnabend, 30. Januar, geht es um 18 Uhr um von ihm komponiertes Neues Geistliches Liedgut, dem seine besondere musikalische Leidenschaft (und Aufmerksamkeit) galt (und gilt). Am Sonntag, 31. Januar, musizieren um 11 Uhr stellvertretend für den Propsteichor St. Johann die Solistin Magda Ehmke und Diakon Gregor Daul von den Bremer Philharmonikern – und um 18 Uhr wirkt dann die Bremer Kinder- und Jugendkantorei im Gottesdienst mit.

Nachfolgerin kommt mit litauischen Wurzeln

Hüttis‘ Nachfolge an St. Johann tritt am Montag, 1. Februar, die gebürtige Moskauerin Mona Rozdestvenskyte als Regionalkantorin an. Rozdestvenskyte gehörte zu den vier Musikern, die im Bewerbungsverfahren in die engere Auswahl gekommen waren und an der Orgel der Propsteikirche St. Johann ihr Können demonstrierten.

Die Künstlerin mit litauischen Wurzeln erhielt als junges Mädchen bereits im Alter von fünf Jahren den ersten Klavierunterricht – und zwei Jahre später Orgelunterricht. Ihr Studium an der Hochschule für Musik in Detmold schloss die Organistin 2018 mit dem „Master of Music“ im Fach Katholische Kirchenmusik ab. Seit 2017 war Rozdestvenskyte Kirchenmusikerin im Pastoralverbund in Bad Driburg östlich von Paderborn.

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