Brightons „Space Oddity“ im Musicaltheater

Doppelgänger mit Bowies Attitüden

David Bowie? Nein, David Brighton. Er soll seinem Vorbild auch mit Stimme und Gesten nahekommen. - Foto: Veranstalter

Bremen - Von Martin Kowalewski. Menschen können sich ähneln und manche Leute sagen, jeder hat auf der Welt einen Doppelgänger. Ob David Brighton ein Doppelgänger von David Bowie ist, mag jeder selbst beurteilen. Extrem ähnlich sieht er ihm allerdings schon.

„Er kommt stimmlich sehr nahe ran. Wenn, die Leute die Augen zu machen, glauben sie, David Bowie steht vor ihnen“, sagt Jan Trautmann vom Veranstalter „Bremen Events & Concerts“. Und weiter: „Nach dem Tod von David Bowie ist Brightons Show ,Space Oddity‘ noch einmal eine Gelegenheit eine authentische Show mit den großen Hits von David Bowie zu erleben.“

Eigentlich veranstaltet Trautmann keine Cover-Konzerte, aber bei der Bowie-Show aus den USA macht er anlässlich des unerwarteten Todes der Pop-Legende Anfang dieses Jahres eine Ausnahme. Brighton lässt die ganze Karriere Bowies in der Show „Space Oddity“ Revue passieren. Eins von nur drei Konzerten in Deutschland ist im Bremer Musicaltheater zu sehen.

Brighton soll die feinen Bewegungen und auch die exzentrischen Attitüden seines berühmten Vorbilds perfekt beherrschen. Beide waren befreundet, hatten gemeinsame Fernsehauftritte und zudem hat Brighton auch an dem 2003 erschienenen Album „Realtity“ mitgearbeitet. Der Produzent der Bowie-LPs „Young Americans“ und „Station To Station“, Harry Maslin, sagt: „David Brighton hat die Stimme, Bewegungen und das Aussehen, um für David Bowie einzuspringen – wäre er nicht verfügbar, nur wenige würden es merken.“ Auch die Musiker der fünfköpfigen Band haben entweder schon mit Bowie oder anderen namhaften Künstlern wie „Foreigner“, „America“ und Nancy Sinatra zusammengearbeitet. Sie hätten akribisch die Original-Arrangements der Bowie-Songs rekreiert, sagt Maslin.

Auch in Sachen Mode soll auf der Bühne eine Zeitreise stattfinden. „Wir zeigen die verrückte Kleidung der 70er, etwa orangene Anzüge“, sagt Trautmann. Weit zurück bis in die 60er- und 70er-Jahre geht es mit Songs wie „Space Oddity“, „Young Americans“, „Fame“ und „Heroes“.

Die Show ist am Mittwoch, 2. November, im Bremer Musicaltheater am Richtweg zu sehen. Beginn: 20 Uhr.

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