Joe Dinkelbach heute bei „Jazz on Board“

Zu Gast auf dem Schiff

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Joe Dinkelbach ist heute, Montag, wieder einmal bei „Jazz on Board“ zu Gast.

Von Thomas Kuzaj. Musik: Der Pianist, Organist und Komponist Joe Dinkelbach begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Wohin führt das? Klar, aufs Theaterschiff. Dort nämlich – auf dem Bremer Theaterschiff an der Tiefer – ist Dinkelbach heute, Montag, (wieder einmal) zu Gast. In der Reihe „Jazz on Board“, versteht sich. Ebenfalls mit dabei sind der niederländische Schlagzeuger Jost Kesselaar und der Gitarrist Martin Flindt. Und natürlich Gastgeber, Organisator und Zeremonienmeister Dirk Piezunka (Saxophon). „Jazz on Board“ beginnt um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Musik: Der Pianist, Organist und Komponist Joe Dinkelbach begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Wohin führt das? Klar, aufs Theaterschiff. Dort nämlich – auf dem Bremer Theaterschiff an der Tiefer – ist Dinkelbach heute, Montag, (wieder einmal) zu Gast. In der Reihe „Jazz on Board“, versteht sich. Ebenfalls mit dabei sind der niederländische Schlagzeuger Jost Kesselaar und der Gitarrist Martin Flindt. Und natürlich Gastgeber, Organisator und Zeremonienmeister Dirk Piezunka (Saxophon). „Jazz on Board“ beginnt um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Nach einer anfänglichen klassischen Ausbildung wechselte Dinkelbach übrigens recht bald zum Jazz. Der Unterricht in Braunschweig und das anschließende Studium am Hilversums Conservatorium bei Henk Elkerbout und Rob Madna machten ihn zu einem der bekanntesten Jazzpianisten Norddeutschlands.

Dinkelbach gewann den Förderpreis der LAG Jazz gleich mehrfach. Er gab Workshops an der Seite von Dave Liebmann, Uli Beckerhoff und Frank Delle und er spielte mit Romy Camerun, Carolyn Breuer, der Hilversum Bigband, der NDR-Bigband und Inga Rumpf in vielen europäischen Ländern und den USA. Und eben immer mal wieder auf dem Bremer Theaterschiff.

Literatur: „Erfahren, woher wir kommen“ – unter diesem Titel (und wohl auch Motto) steht eine neue Reihe in der Zentralbibliothek (Am Wall 201). 24 Mal hatte der Hamburger Literaturwissenschaftler Hanjo Kesting in den vergangenen vier Jahren zu seinen „Grundschriften der europäischen Kultur“ in die Zentralbibliothek eingeladen. Nachdem die erfolgreiche Reihe im Herbst vergangenen Jahres abgeschlossen worden ist, präsentiert er nun die „Großen Romane der Weltliteratur“. Die Premiere beginnt morgen, Dienstag, um 19 Uhr.

Zum Auftakt stellt Kesting ein Werk des 20. Jahrhunderts vor – „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin (1878 bis 1957), ein Roman aus dem Jahr 1929 und Döblins bekanntestes Werk, ein Meilenstein der Moderne. Der Schauspieler Markus Boysen liest morgen Abend Passagen aus dem Roman.

Döblin hat seine Großstadt-Geschichte eines aus dem Zuchthaus entlassen Mannes „zu einem Epochenbild erweitert und ins Apokalyptische überhöht: durch seine expressive Sprachgestaltung, lange Monologe und filmische Montagetechnik“, heißt es in einer Vorschau der Bibliothek. „Der Roman blieb Döblins einziger großer Bucherfolg. Mehrere Verfilmungen und Übersetzungen in viele Sprachen bezeugen die große Faszination, die seit je von diesem Buch ausging.“

Hanjo Kesting studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte in Köln, Tübingen und Hamburg. Von 1973 bis 2006 leitete er die Abteilung „Kulturelles Wort“ beim Norddeutschen Rundfunk. Er veröffentlichte etliche Publikationen zu Literatur und Musik und ist Vizepräsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

Karten für die Reihe „Erfahren, woher wir kommen“ gibt es im Vorverkauf am Empfang der Zentralbibliothek. Der Eintritt beträgt acht Euro, ermäßigt sechs Euro.

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