Innenstadt

Digitaler Kaffee-Contest im Bremer „Johann-Jacobs-Haus“

Die „Filter-Coffee-Cup“-Organisatoren aus dem „Johann-Jacobs-Haus“ in der Bremer Innenstadt – von links gesehen: Svea Behnke, Wolfgang Helmreich und Juliane Veloso.
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Die „Filter-Coffee-Cup“-Organisatoren aus dem „Johann-Jacobs-Haus“ in der Bremer Innenstadt – von links gesehen: Svea Behnke, Wolfgang Helmreich und Juliane Veloso.

Bremen – Aaaah. . . frischer Kaffee! Was macht sie aus, die richtig gute Tasse Kaffee? Eine Frage, die unter Liebhabern mit geradezu brühender Leidenschaft diskutiert wird. Die Barista-Szene lebt ihre Kaffee-Liebe gern auch mit Wettbewerben aus – leider setzt die Pandemie dieser Leidenschaft gerade gewisse Grenzen.

Wie lassen die sich überwinden? Richtig, mit digitaler Unterstützung. Das „Johann-Jacobs-Haus“ an der Obernstraße in der Bremer Innenstadt zum Beispiel ruft jetzt den digitalen Wettbewerb „Filter Coffee Cup“ ins Leben – eine Premiere, die sich an die Barista-Szene, an Röster und Kaffee-Liebhaber richtet. „Kreative Bewerbungen können bis zum 11. Juni eingereicht werden“, so Jonathan Wehking, Geschäftsführer des „Johann-Jacobs-Hauses“, und Eventmanagerin Juliane Veloso.

Erster Schritt ist es, in die Hauptrunde des Wettbewerbs zu kommen. Bis – eben – zum 11. Juni (12 Uhr) muss dafür „eine originelle Idee zur Kaffeezubereitung in Form eines Videos“ eingereicht werden. „Schnapp Deine Bohnen, poliere Dein Zubehör auf und melde Dich an, um die Jury und die Community von Deinem Filterkaffee-Brührezept zu überzeugen“, heißt es unter dieser Adresse.

„Competition-Kultur der Kaffee-Community“

18 Teilnehmer erreichen dann die Hauptrunde, ihre Rezepte gehen dann an eine Experten-Jury. Die sechs Finalisten – sie werden am 2. Juli bekanntgegeben – gewinnen eine „Mahlkönig“-Kaffeemühle. Die sechs Final-Kaffees werden dann von der Jury und von der Kaffee-Liebhaber-Community (nach Kauf einer Box mit den Final-Kaffees) bewertet. Hauptgewinn für den ersten Platz ist eine „Mahlkönig EK 43“, ein Gerät, das als „Königin der Kaffeemühlen“ bezeichnet wird. Die absolute Krönung, sozusagen. Die finale Entscheidung fällt am 23. Juli.

Wolfgang Helmreich, Rösterei-Manager im „Johann-Jacobs-Haus“: „Wir freuen uns sehr, einen Weg gefunden zu haben, die Competition-Kultur der Kaffee-Community wieder zu reaktivieren.“ Janine de Laar, Rösterin und Jurorin beim „Filter Coffee Cup“: „Viele Kaffee-Enthusiasten warten sehnsüchtig darauf, sich wieder mit ihresgleichen zu messen. Denn die Lust an Wettbewerben ist nicht weniger geworden, nur weil diese momentan nicht stattfinden.“

Die internationale „Specialty Coffee Association“ (SCA) hat unterdessen das „Johann-Jacobs-Haus“ zu einem „SCA-Campus“ gekürt – eine Auszeichnung, die deutschlandweit nur fünf Mal vergeben wurde, wie es heißt.

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