1. Startseite
  2. Lokales
  3. Bremen

Dicker als die Polizei erlaubt: Mann im Restaurantwagen zur Wache geschoben

Erstellt:

Von: Yannick Hanke

Kommentare

Zu sehen ist der Schriftzug „Polizei“ auf einem entsprechenden Einsatzwagen.
Im Bremer Hauptbahnhof stört ein 25-jähriger Mann die Ermittlungen der Bundespolizei. Daraufhin wird er zur Polizeiwache gebracht – in einem Restaurantwagen. (Symbolbild) © Ulrich Wagner/imago

Ein Mann stört die Ermittlungen der Bundespolizei im Bremer Hauptbahnhof. Er soll zur Wache mitgenommen werden – und findet sich in einem Restaurantwagen wieder.

Bremen – Die Ermittlungen der Bundespolizei im Hauptbahnhof Bremen werden in der Nacht zu Sonntag, 20. Februar 2022, von einem Mann gestört. Der 25-Jährige beleidigt die Beamten zudem. Deswegen klicken die Handschellen und der Mann soll mit zur Polizeiwache genommen werden. Das Problem: der schwergewichtige Randalierer weigert sich, lässt sich auf den Bahnhofsvorplatz fallen und kann aufgrund seines Gewichts auch nicht getragen werden.

Mann randaliert im Bremer Hauptbahnhof: Polizei will ihn mit zur Wache nehmen – und transportiert ihn im Restaurantwagen

Doch wissen die Polizisten sich zu helfen: Mitarbeiter eines Schnellrestaurants sollen einen Rollwagen zur Verfügung stellen. In diesem wird der Beschuldigte dann auch Richtung Polizeiwache transportiert. Die Polizei hatte zuvor die Personalien mehrerer Personen wegen wechselseitiger Körperverletzungen aufgenommen und wurde dabei abrupt vom 25-Jährigen unterbrochen.

Der Randalierer soll die Polizisten lautstark beleidigt und während der Festnahme versucht haben, die Beamten anzuspucken. Die Bundespolizeiinspektion Bremen verweist explizit auf die Auswertung von Videoaufnahmen. Diese würden zeigen, dass der 25-Jährige schon vor dem Einsatz Personen geschubst und Streit gesucht haben soll.

Strafanzeigen für Bremer Randalierer: Beleidung von Polizisten, versuchte Körperverletzung und Widerstand

Das Ende vom Lied und der exklusiven Fahrt im Restaurantwagen in Bremen: der Randalierer wird mit Strafanzeigen wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung wieder entlassen. Dies wird der 25-Jährige wohl seinen Lebtag nicht mehr vergessen.

Selbiges gilt vermutlich auch für die Bremer Polizisten, die einen eskalierenden Streit zwischen zwei Männern, bei denen Machete und Samuraischwert zum Einsatz kamen, unterbinden mussten. Die Beamten stellten zudem fest, dass Alkohol im Spiel war. Es wurden Strafanzeigen ausgestellt und auch ein Platzverweis.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Bremerhaven: Betrunkener randaliert im St.-Petri-Dom – zwei Notrufe binnen 15 Minuten für die Feuerwehr

Ebenfalls in Bremen sorgte ein betrunkener Randalierer im St.-Petri-Dom für reichlich Aufruhr. Der Mann störte den Gottesdienst durch unpassendes Applaudieren, urinierte gegen eine Säule und bedrohte einen Kirchenmitarbeiter mit einer Waffe, die täuschend echt aussah.

Doch auch die Feuerwehr in Bremen und Bremerhaven hat allerhand zu tun. Der Brand in einer Wohnung in Bremerhaven konnte jedoch erfolgreich unter Kontrolle gebracht werden. Zudem wurde eine Person aus den Flammen gerettet. In Bremen wiederum erreichte die Feuerwehr binnen 15 Minuten zwei Notrufe, die zu Brandeinsätzen führten. Eine Person wurde lebensgefährlich verletzt und musste in ein Krankenhaus transportiert werden. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare