Diako-Krankenhaus weiht Neubau ein

Unter einem Dach vereint

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Das Diako hat jetzt seinen 32 Millionen Euro teuren Neubau eingeweiht.

Bremen - Er kostet 32,365 Millionen Euro und wurde weitgehend selbst finanziert: der Neubau des Diako-Krankenhauses in Gröpelingen. Jetzt wurde er nach mehrjähriger Bauzeit eingeweiht. Geschäftsführer Walter Eggers betont, dass der Bau wichtige Abteilungen und Leistungseinheiten unter einem Dach vereine, Prozessabläufe optimiere und verschiedene Disziplinen miteinander verzahne.

Der 57-Jährige: „Die verbesserten räumlichen Gegebenheiten werden gleichermaßen positive Auswirkungen auf Patienten und Mitarbeiter haben.“ Zudem erhofft sich der Diako-Chef eine „erhebliche Leistungsausweitung“ des Krankenhauses, um es „weiter erfolgreich im Wettbewerb zu positionieren“. Das Diako hat 403 Betten und beschäftigt etwa 850 Mitarbeiter.

Kernpunkte des Neubaus sind die Ausweitung der OP- Kapazität um vier auf zwölf Säle (zwei weitere können optional realisiert werden), die komplette Neugestaltung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) zu einem modernen Traumazentrum und die räumliche Verzahnung der Notaufnahme mit der Röntgenpraxis und dem Labor.

Der Neubau wird in großen Teilen bereits genutzt. Labor und Radiologie sowie die ZNA arbeiten seit Oktober 2014. Auch die vier neuen OP-Säle sind in Betrieb. Die Tiefgarage im Keller ist seit Anfang Juni für Patienten und Besucher geöffnet. Walter Eggers zieht ein positives Fazit: „Der Kostenrahmen wurde eingehalten, terminlich lief alles nach Plan.“ Ein Lob hat er für Bauleiter Ralf Brunzema, der gut gearbeitet habe. Das alles sei keine Selbstverständlichkeit, denn der Zeitrahmen sei sehr eng gesetzt gewesen, so Eggers. Ende Mai 2013 rückten die ersten Bagger an, am 15. Januar 2014 wurde das Richtfest gefeiert, jetzt die Einweihung.

Insgesamt zwölf OP-Säle

Das Diako, das im Jahr 2017 sein 150-jähriges Bestehen in freier Trägerschaft feiert, hat etliche Erfahrungen mit großen Investitionsvorhaben. Innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten hat das Krankenhaus 70 Millionen Euro in den Ausbau seines Leistungsportfolios gesteckt. Dazu zählen neben der aktuellen Erweiterung unter anderem die Anbindung der Orthopädie und die Eröffnung des Ärztehauses.

Die Weiterentwicklung bezeichnet Eggers als alternativlos: „Wir wollen uns am Markt behaupten und die durchgehende Patientenorientierung ausbauen. Dazu wiederum müssen wir Prozesse optimieren, Abläufe verschlanken und abteilungsübergreifende Kooperationen im Krankenhaus bahnen.“ Der Neubau sei nur sichtbarer Ausdruck der Strategie der Zentrenbildung und Profilierung des gesamten Krankenhauses, so der Geschäftsführer.

gn

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