Überseestadt boomt: Im April werden erste Eigentumswohnungen bezogen

„Der Europahafen ist voll“

Bremen - BREMEN (je) · Die Überseestadt bleibt ein Erfolgsmodell. Die Projektentwickler der Bremer Baugesellschaft Justus Grosse verkünden beispielsweise: „Der Europahafen ist voll.“ Die Kollegen von Siedentopf melden mit der Patent- und Rechtsanwaltskanzlei „Eisenführ Speiser“ einen prominenten Neuzugang für die „Rösterei“. Im April sollen auch die ersten Eigentumswohnungen im Projekt „Weser-Ufer“ bezogen werden.

Und auch an des zwölf Hektar großen Entwicklungsgebiets „Hafenkante“ am nordwestlichen Ende der Überseestadt zwischen Weser und Holzhafen tut sich etwas: Die ersten Kaufverträge sollen in Kürze unterzeichnet werden. In der ersten Stufe soll ein Drittel der Fläche bebaut werden – die kommunale Gewoba plant den Bau von 100 Wohnungen für etwa 16 Millionen Euro. Ins erste „Hafenkanten“-Paket werden – vorsichtig geschätzt – 100 Millionen Euro fließen.

Zurück in die Gegenwart: In etwas über vier Jahren Bauzeit hat Grosse in den Gebäuden „Speicher 1“, „Hafenhochhaus“, „Schuppen 2“, „Newport“, „Portland“ und vier Port-Gebäuden rund 78 000 Quadratmeter Büroflächen geschaffen. Jetzt sei auch das bis dato letzte freie Loft im „Portland“ vermietet worden, heißt es. Rund um den „Speicher 1“ haben sich fast 200 Unternehmen mit über 2 400 Arbeitsplätzen angesiedelt. Die beiden Justus-Grosse-Gesellschafter Joachim Linnemann und Clemens Paul verweisen auf „einen außergewöhnlich breiten Branchenmix bei den Nutzern“. Auch sind über 40 Einzelhandelsunternehmen in den Europahafen gezogen. Jüngst öffnete eine Reinigung im „Portland“. Ein Blumengeschäft folgt in Kürze.

Im 900 Meter entfernten Projekt „Weser-Ufer“ entstehen derzeit laut Paul weitere 18 000 Quadratmeter Bürofläche, welche ebenfalls bereits zu über 50 Prozent vermietet seien. Die ersten Bewohner der Eigentumswohnungen am „Weser-Ufer“ werden im April einziehen, weitere Wohnungen werden mit dem Projekt „Panorama“ begonnen und zum Frühsommer 2011 bezugsfertig sein. Das neue Wahrzeichen des Projektes, der „Landmark-Tower“ mit 53 hochwertigen Suiten, soll im Oktober fertig sein und „einen weiteren architektonischen Höhepunkt der boomenden Überseestadt setzen“.

Die Siedentopf GmbH & Co. KG hat das Areal am Eingang der Überseestadt mit dem 22-stöckigen „Weser-Tower“ des Stararchitekten Helmut Jahn, dem „Kaffee-Quartier“, dem „Haus am Fluss“ und der „Rösterei“ entwickelt. Letzteres gilt als repräsentatives Lofthaus. Und ebendort bezieht eingangs erwähnte Anwaltskanzlei „Eisenführ Speiser“ mit 20 Anwälten und 85 Mitarbeitern die obersten drei Etagen. Als Einzugstermin wird Anfang Mai anvisiert.

Siedentopf hat derweil im „Weser-Quartier“ einen weiteren Büroneubau mit 18 000 Quadratmetern Fläche sowie ein Hotel und ein Varietétheater in Planung.

WWW.

weserufer.com

justus-grosse.de

siedentopf.de

eisenfuhr.com

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