Einrichtung in Horn

Denkraum fürs Digitale: Lenze-Gruppe eröffnet Innovationslabor

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Selbsttest: „Encoway“-Geschäftsführer Christoph Ranze (l.) blickt durch eine VR-Brille.

Bremen - Der Hamelner Automatisierungsspezialist Lenze erweitert seine Aktivitäten im Bereich digitaler Lösungen und Technologie-Innovationen. Zeichen dafür ist die offizielle Eröffnung des digitalen Innovationslabors „Dock One“ in den Räumlichkeiten der Tochterfirma „Encoway“ in Horn.

Zu den Gästen zählten Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD), der Kanzler der Universität Bremen, Dr. Martin Mehrtens, und Lenze-Vorstand Frank Maier.

„Die Universität und der gesamte Wirtschaftsstandort brauchen starke Unternehmenspartner, die sich im globalen Wachstumsfeld Industrie 4.0 erfolgreich am Markt positionieren. Mit dem ,Dock One‘ trägt Lenze dazu bei, Bremen als aufstrebenden IT-Standort auszubauen“, sagte der Senator. Maier begründete die Entscheidung für Bremen mit der guten universitären Infrastruktur.

Die Vorteile des Standorts kennt „Encoway“ seit 18 Jahren – damals wurde es hier als Start-up gegründet. Die IT-Experten vertreiben Software zur Produktkonfiguration, Preiskalkulation und Angebotserstellung („Configure Price Quote“, CPQ). 

Dynamisches Klima in Bremen

Dass die Gruppe vom dynamischen Klima rund um den Technologiepark Bremen profitiert, zeigt die Ansiedlung eines weiteren Tochterunternehmens: „Logicline“ ist Spezialist für Cloud-Anwendungen, digitale Plattformen und mobile Apps und seit Anfang dieses Jahres mit eigenem Büro in der Hansestadt vertreten. Aktuell beschäftigt die Lenze-Gruppe mehr als 200 Mitarbeiter am Standort Bremen. Für die nächsten zwölf Monate wird mit 40 Neueinstellungen gerechnet.

Das neue digitale Innovationslab dient der Lenze-Gruppe zur internen Entwicklungsarbeit. Dazu kommen Projekte mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen. Das „Dock One“ fungiert als Denkfabrik mit der Zielsetzung, Digitalisierungsideen für Industrie-4.0-Projekte und digitale Geschäftsmodelle umzusetzen. In der lichtdurchfluteten Lounge können Teams außerhalb des gewohnten Arbeitsplatzes frei und flexibel agieren.

Neue Blickwinkel per VR

„Vor dem Hintergrund der massiv fortschreitenden Digitalisierung in der Industrie brauchen wir unkonventionelle Denkräume“, sagte Maier. Zur Eröffnung konnten sich die Gäste ein Bild von ersten Projekten machen: Neue Blickwinkel eröffnen sich mit Hilfe einer „Virtual-Reality“-Brille, wenn es um die Entwicklung von Produkten geht. Ein anderes Exponat betrifft die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Die Sprachanfrage „Hi, Alexa, wie geht es dem Motor?“ könnte bald in vielen Bereichen Wirklichkeit sein.

sk

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