Denise Schlapeit beste Restaurantfachfrau

Auf den Millimeter kommt es an

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Die jungen Restaurantfachfrauen Denise Schlapeit (2.v.l.) und Rachel Monsees (3.v.l.) sowie die Ausbilder Andrea Moschouri und Heico Geffken (jeweils außen). Mit im Bild ist außerdem Ingwer Martensen (Senatskanzlei).

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Bremens beste Restaurantfachfrau hat in der Senatskanzlei im Rathaus gelernt. Denise Schlapeit hat als Jahrgangsbeste erfolgreich ihre Ausbildung zur Restaurantfachfrau beendet.

Bei der Freisprechungsfeier freute sich nicht nur die 22-jährige Stuhrerin, sondern das gesamte Ausbildungsteam aus dem Weltkulturerbe Rathaus. Auch eine zweite Auszubildende der Senatskanzlei, Rachel Monsees (19) aus Bremen, hat ihre Ausbildung in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbilder Andrea Moschouri und Heico Geffken aus dem Bankettmanagement loben: „Das sind ganz hervorragende Leistungen, die Denise Schlapeit und Rachel Monsees den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der Gastronomie sichern.“ 

Während der dreijährigen Ausbildung lernen die Azubis unter anderem die Betreuung von Gästen, das Präsentieren und Servieren von Speisen und Getränken sowie das Planen von Veranstaltungen. Bei Empfängen, Staatsbesuchen und anderen wichtigen Feierlichkeiten bereiten die Restaurantfachleute die Veranstaltungsräume vor, präsentieren die Speisen und servieren den Gästen Getränke sowie Menüs. Mal werden zwei Gäste im Rathaus bewirtet, mal aber auch 350. 

Beim Tischdecken und Servieren muss alles stimmen

Bei der Prüfung in der Berufsschule am Rübekamp gelang es Denise Schlapeit als Beste ihres Jahrgangs, einen Tisch für vier Personen perfekt einzudecken und das Menü zu servieren. „Da muss alles stimmen“, sagt Heico Geffken, „da kommt es auf den Millimeter an.“ Das Besteck muss genau an Ort und Stelle liegen, die Tischdecke fachgerecht aufgelegt, die Gläser blitzeblank poliert sein. Und natürlich müssen die angehenden Restaurant-Cracks sich bei den Lebensmitteln und Weinen auskennen. Auch zehn Cocktails gehören zum Repertoire der Restaurantfachleute. Ein zugeloster Cocktail wird im Vorfeld der Prüfung gemixt, wie Geffken erzählt.

In der Ausbildung werden zudem Aufgaben wie Pflege des Ratssilbers oder Inventuren vermittelt. „Einige Teile der praktischen Ausbildung werden im Verbund mit der Bremer Hotellerie und Fachbetrieben gelehrt“, sagte ein Sprecher der Senatskanzlei. Wer Interesse an einer Ausbidung im Jahr 2018 hat, erfährt mehr bei Andrea Moschouri unter der Rufnummer 0421/361-6133 oder per Mail unter „andrea.moschouri@sk.bremen.de“.

„Misses Deutschland“ Yvonne Gaultier.

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin Yvonne Gaultier aus dem Landkreis Ravensburg ist die neue „Misses Deutschland“. Die 28-Jährige setzte sich bei der Wahl im Dorint Park Hotel in Bremen gegen 15 Konkurrentinnen im Alter zwischen 19 und 48 Jahren durch. „Ich kann mein Glück gar nicht in Worte fassen“, zitierte sie ein Sprecher des Veranstalters „Miss Germany Organisation“ (MGO) die Gewinnerin. Anders als bei der Wahl um die „Miss Deutschland“, müssen die Misses verheiratet sein oder zumindest Kinder haben. Platz zwei sicherte sich die 38-jährige Isabell Klemann aus Madgeburg vor der Düsseldorferin Simone Maier (34). Die beiden Bremerinnen Ramona Frese und Elena Schwarz kamen nicht in die Finalrunde.

Siegerin Yvonne Gaultier erhielt neben der Krone unter anderem für ein Jahr einen Managementvertrag mit der MGO sowie Reisen und Kleider. Gaultier war erst vor kurzem zur „Misses Süddeutschland“ gewählt worden. Ihre Amtszeit beträgt ein Jahr. Die 16 Finalistinnen präsentierten sich im Park Hotel im Abendkleid sowie im Badeanzug. Nach MGO-Angaben hatten sich bei den Vorentscheiden rund 3000 Frauen beworben. Auch 2018 soll der Wettbewerb in Bremen stattfinden, heißt es.

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