Nächtlicher Einbruch in Horn:

Deine Spuren im Schnee ...

Weiße Pracht: Winterstimmung in den Wallanlagen – das Eis trägt aber noch nicht.
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Weiße Pracht: Winterstimmung in den Wallanlagen – das Eis trägt aber noch nicht.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Brrr. . . bis zu zehn Grad  Frost, ein buchstäblich eisiger Wind und Schneefall – da waren gestern alle Rodelberge und -hügel gut besucht und zugleich die Schneeräumdienste im Dauereinsatz (zuweilen mit überraschend viel Salz, was unter anderem Hundehalter beklagen).

Im Einsatz war auch die Polizei – zum Beispiel wegen eines Einbruchs an der Leher Heerstraße in Horn. Der nächtliche Schneefall lieferte den Beamten dabei wertvolle Hinweise.

Gegen 2.30 Uhr, so berichtete ein Sprecher, hatten zwei Männer gestern die Eingangstür eines Supermarktes aufgehebelt. Bei dem Einbruch lösten sie den Alarm aus – und flüchteten sofort. Ohne Beute. Und zu Fuß.

Gut für die Polizei, denn die Einsatzkräfte, so der Sprecher weiter, „entdeckten im Neuschnee vier frische Schuhspuren, die von der Eingangstür des Marktes in Richtung Robert-Bunsen-Straße führten“.

Eine Streifenwagenbesatzung blieb im Supermarkt und guckte nach, ob womöglich noch weitere Verdächtige in den Räumen waren. Fehlanzeige, da war niemand mehr. Ein zweites Team folgte unterdessen einfach den Spuren im Schnee.

An der Kreuzung von Robert-Bunsen- und Wilhelm-Röntgen-Straße stießen die Polizisten schließlich auf zwei Männer, die beim Anblick der Beamten sofort das Weite suchten. Aber nicht weit kamen.

Einen der Tatverdächtigen (22) holten die Beamten schnell ein. Sie nahmen ihn fest. Seinen mutmaßlichen Komplizen (24) stellten weitere Einsatzkräfte wenig später in der Werner-von-Siemens-Straße.

Der Sprecher: „Während der 22-Jährige den Einbruch zugab, verweigerte der 24 Jahre alte Tatverdächtige die Aussage.“ Beide Männer sind der Polizei durchaus bekannt – im Zusammenhang mit Eigentums- und Drogendelikten.

Ein Einbruch vollkommen anderer Art beschäftigte gestern die Polizei in Bremerhaven – auch dieser Fall aber hatte etwas mit dem eisigen Winterwetter zu tun. Gegen 9 Uhr war eine 62 Jahre alte Frau mit ihrem Hund in der Seestadt unterwegs gewesen. Plötzlich lief der Hund auf einen zugefrorenen Teich, und das ließ der Halterin keine Ruhe.

Das Eis trägt noch nicht

Ihre Rufe aber verhallten ungehört, jedenfalls bei dem Tier, und so wagte sie sich am Ende selbst aufs Eis. Das aber, so ein Polizeisprecher, „ging nicht lange gut“. Denn die Frau brach auf der noch nicht tragenden Eisfläche ein. Nach einigen Minuten konnte sie sich selbst aus dem eiskalten Wasser ans Ufer retten. Spaziergänger versorgten sie mit trockener Kleidung, bis der inzwischen alarmierte Rettungswagen da war. Mit starker Unterkühlung kam die 62-Jährige ins Krankenhaus.

Ihrem Hund übrigens war nichts passiert. Die Polizisten übergaben das Tier einer Bekannten der 62-Jährigen.

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