Fachmesse „Fish international“ präsentiert neue Ideen und „beträchtliche kulinarische Bandbreite“

Debüt für den Rotflossenwels

Zur „Fish international“ werden 300 Aussteller und 12 000 Fachbesucher erwartet.Fotos (2): Messe Bremen/Rathke

Bremen - Von Jörg Esser · Noch gilt er als Geheimtipp. Doch das ändert sich womöglich bald. Schließlich wird der asiatische Rotflossenwels auf der „Fish international“ in den Bremer Messehallen auf der Bürgerweide einer großen Zielgruppe präsentiert. Zur Fachmesse werden von Sonntag, 21. Februar, bis Dienstag, 23. Februar, rund 300 Aussteller aus 27 Ländern erwartet.

Es ist die zwölfte Auflage der „Fish international“. Und die Veranstalter bezeichnen die Messe hanseatisch bescheiden als „den Handelsplatz für Fisch und Seafood in Deutschland“. Mit 12 000 internationalen Fachbesuchern aus Fischgroß- und Einzelhandel, Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie sowie mit Importeuren, Exporteuren, Brokern und Fischverarbeitern rechnet Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen: „Hier werden weit über Landesgrenzen hinaus Geschäfte gemacht.“

Jede Menge Fische konkurrieren um die Gunst des Fachpublikums.

Die „Fish international“ belegt 15 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in den Messehallen 5 bis 7. Sie gliedert sich in die vier Ausstellungsbereiche „Trading Market“, „Processing“, „Point of Sale“ und „Logistics“. Der Fischhandel präsentiert auf 600 Quadratmetern eine Sonderschau, in der innovative Thekenkonzepte und Produktneuheiten zu sehen sind. In einer „Food Quality and Safety Area“ dreht sich alles um Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement. Eine „gläserne Produktionslinie“ bietet Technik zum Anfassen. Die „Robotik-Packline“ will Fischbranche und Automation zusammenführen. Sechs Vortragsreihen mit insgesamt 39 Referenten ergänzen den Ausstellungs- und Messebereich. So werden auf dem gemeinsam mit dem Bremerhavener Institut für Marine Ressourcen (IMARE) organisierten Forum „Aquakultur“ der Stand der Technik, Nachhaltigkeit und Zertifizierungsmöglichkeiten diskutiert.

Und natürlich werden Fisch und Meeresfrüchte als Delikatessen und in ihrer „beträchtlichen kulinarischen Bandbreite“ in den Mittelpunkt gerückt. Eingangs erwähnter Rotflossenwels beispielsweise – ein Fisch, der in den klaren Gebirgsflüssen Vietnams aufwächst und dadurch „einen reinen Süßwassergeschmack erhält“, wie der Bremer Fischhändler Peter Koch-Bodes betont.

Der Rotflossenwels konkurriert unter anderem mit weiteren asiatischen Arten (Pangasius, Tilapia), die in den vergangenen Jahren den Markt erobert haben, sowie den „Klassikern“, zu denen Rotbarsch, Seeteufel, Tintenfisch, Seelachs und Riesengarnelen zählen. Holländische Aussteller haben zudem „Kibbeling“ und „Lekkerbekjes“ im Angebot, polnische Kollegen servieren Heringsröllchen in Zimt-Weintraubensauce.

· Die Fachmesse „Fish international“ öffnet am Sonntag, 21. Februar, und am Montag, 22. Februar, jeweils von 10 bis 18 Uhr sowie am Dienstag, 23. Februar, von 10 bis 17 Uhr.

WWW.fishinternational.de

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