Oldtimermesse widmet Alfa Romeo die Sonderausstellung „Bella Macchina“

„Das ist ein echter Ritterschlag“

Auf einem „Italo-Fox“ kurvten Messe-Chef Hans Peter Schneider und „Classics“-Organisator Frank Ruge gestern zum Pressetermin auf dem Domshof.

Bremen - Von Jörg Esser BREMEN · Dolce Vita – italienische Lebensart bringt die „Bremen Classic Motorshow“ vom 5. bis 7. Februar in die Messehallen auf der Bürgerweide. Die Oldtimermesse widmet der Kultmarke Alfa Romeo die Sonderausstellung „Bella Macchina“.

Der klingende Name spiegelt jenen Ausspruch wider, mit dem waschechte Azzurri fröhlich flötend ihren Re spekt vor der Schönheit und der technischen Ausstattung eines wunderbaren Fahrzeugs ausdrücken, sagt Ausstellungsmacher Frank Ruge.

Alfa Romeo, jene Sportwagenschmiede aus der Lombardei, feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Und das Werksmuseum hat just die Bremer Messe für den Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten ausgewählt. „Das ist ein echter Ritterschlag“, sagt Ruge stolz. Und es zeigt, dass die Bremer „Classics“ ihren Platz in der Oldtimerszene gefunden haben. „Wir sorgen immer für Überraschungen“, skizziert der Cheforganisator das Bremer Erfolgsrezept. Platzmangel wird durch pfiffige Ideen kompensiert.

Zur achten Auflage der Oldtimermesse werden 550 Aussteller aus zwölf Nationen sowie rund 36 000 Besucher in den Messehallen erwartet. Auf 40 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren Clubs und Vereine sowie Händler ihre automobilen Schmuckstücke. Auch ein Ersatzteilemarkt zählt zum Angebot. „Wir wollen alle ansprechen“, sagt Ruge, „Sammler, Schrauber und Sehleute.“ Er sieht die „Bremen Classic Motorshow“ als Treffpunkt für Enthusiasten.

Und die kommen auch bei der Sonderschau voll auf ihre Kosten. An die Weser rollt ein kompressorbefeuerter Alfa Romeo 6c 1750 Gran Sport und damit das erste Auto, das eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde schaffte. Gezeigt wird ebenfalls der Gran Premio Tipo B, der erste einsitzige Grand-Prix-Rennwagen. Und der 33 Stradale, ein schnittiger Sportwagen mit Straßenzulassung, Baujahr 1967. Von den nur 18 gebauten Exemplaren ist in Bremen der Prototyp zu sehen. Und der ist zugleich das Titelmotiv der Ausstellung. Ruge hat zudem einen „Carabo“ (italienische für Käfer) für die Messe ausgewählt. Eine Designstudie. „Ein scharfes Auto“, sagt er, „ein Bertone-Meisterwerk in Keilform.“ Der Überraschungscoup dieses Jahres sozusagen.

· Die „Bremen Classic Motorshow“ öffnet von Freitag,  5. Februar, bis Sonntag, 7. Februar, jeweils von 10 bis  18 Uhr. Der Eintritt kostet 13 Euro. Bei der Eröffnung am Freitag um 11 Uhr in Halle 5 sind Bremens Wirtschaftssenator Ralf Nagel (SPD), Messe-Chef Hans Peter Schneider, Stefano Agazzi vom Alfa-Werksmuseum und Willy Hof vom Veteranen-Fahrzeug-Verband dabei.

WWW.

classicmotorshow.de

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