Keeper Haibach übernimmt „Hemingways“

Bar mit Curry-Tönen

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Jost Haibach (l.) und Matthias Cordes bei Arbeiten auf der Terrasse. Die beiden eröffnen das „Haibachs“ in Schwachhausen.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Lokale 1: Alles neu – macht der Mai. Mit Blick auf das frühere „Hemingways“ an der Schwachhauser Heerstraße 213 stimmt das jedenfalls.

Cocktails und Küche – Betreiber Jost Haibach öffnet das Lokal jetzt als Bar und Restaurant neu, und zwar gemeinsam mit Gastro-Routinier Matt hias Cordes („Wirtshaus“, „Stadtwirt“, „Greens“). Neuer Name: „Haibachs“. Szene-Spezialisten und Cocktail-Liebhaber kennen Keeper Haibach aus der Pianobar des „Outer Roads“, das einst im Beluga-Haus auf dem Teerhof zu finden war, und aus dem „Bestial“ in Schwachhausen.

„Koscherstyle“ im „La Terrasse“ – von links gesehen: Gastkoch Tom Franz, Botschafter Yacov Hadas-Handelsman und Küchenchef Norman Fischer.

Im „Haibachs“ legt er den Schwerpunkt, man ahnt‘s, auf das Thema „Bar“ – dazu gibt‘s Klassiker wie das „Club Sandwich“ und eben frische und saisonale Speisen. Auch die Einrichtung des Lokals macht der Mai – oder besser: der Haibach – neu. „Den Gast erwartet im Innenraum ein klares, aber warmes Ambiente in Braun- und Curry-Tönen“, hieß es vorab. „Der neue Tresen bildet als Herzstück und Arbeitsplatz von Jost Haibach natürlich den optischen Mittelpunkt.“

Das Restaurant hat 30 Sitzplätze, die Bar 40, was noch einmal die Schwerpunktsetzung unterstreicht. Weitere 80 Plätze bietet die ebenfalls aufgefrischte Terrasse. Das „Haibachs“ geht am Donnerstag, 2. Mai, mit einer Party für geladene Gäste an den Start.

· Lokale 2: Die Rhododendronblüte steht bevor, und parallel dazu soll auch das „Bloom“ in Botanika und Rhododendronpark aufblühen. Die Hanseatische Event Management GmbH (HEM), die unter anderem den „Soho Club“ in der Überseestadt unter ihren Fittichen hat, kümmert sich nun auch um das „Bloom“ (Deliusweg 40) und freut sich, wie man appetitlich formuliert, „eine weitere wunderschöne Location“ dem „Portfolio hinzuzufügen“.

Für die neuen Betreiber organisiert Betriebsleiterin Sarah Flechtmann Team und Tagesgeschäft. Neben Kaffee und Kuchen, an so einem Ort obligatorisch, soll Küchenchef Sebastian Schneider „gesunde und leichte Kost mit hoher Qualität“ auf den Tisch bringen. „Auf der Zutatenliste stehen vornehmlich saisonale und regionale Waren“, heißt es.

· Lokale 3: „Am 1. Mai startet der Biergarten“, heißt es beim „Schwarzlichthof“ – bekannt für Minigolf unter Schwarzlicht – an der Cuxhavener Straße in der Überseestadt. „Um 10 Uhr öffnen wir, um 11 Uhr wird angegrillt.“ Und: „Der Besuch des Bistros in der ‚Alten Stauerei‘ ist nicht an das Minigolfspielen gebunden.“

Geplant ist, so eine Sprecherin, eine „neue, niedrigpreisige und schwer gemütliche Location in der Überseestadt“. Mit „Sofagelümmel und Ledersesselthronen, Duft frischer Crêpes, Mal- und Spielecke für die Kleinen“ sowie „relaxtem Grillen nach Feierabend im lauschigen Innenhof“ und „nächtlichen Electropartys“.

„Grillen nach Feierabend“ steht am Montag, 6. Mai, erstmals auf dem Programm (ab 18 Uhr).

· Lokale 4: Und nun zur Sternenküche. Bremens gegenwärtig einziges Sternerestaurant, das „La Terrasse“ im Park Hotel, hatte dieser Tage einen berühmten Gastkoch – Tom Franz, gebürtiger Deutscher und jetzt der wohl bekannteste Koch in Israel. Das passte gut, war Israel dieser Tage doch das Partnerland der Messe  „Jazzahead“. Einen weiteren Aspekt fasst ein Sprecher des Park Hotel so zusammen: „Die Zusammenarbeit mit Küchenchef Norman Fischer ist ein Schritt zum Traum – das erste koschere Sternerestaurant in Israel zu eröffnen.“

Fischer: „Koschere Speisen sind eine weitere enorme Anforderung und gleichzeitig kreative Erfahrung – mit Akzenten, die wir in Zukunft nutzen wollen.“ Israels Botschafter Yacov Hadas-Handelsman und Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) genossen die „Koscher style“-Einflüsse im „La Terrasse“.

Tom Franz, 39, ging als junger Mann für 18 Monate nach Israel und arbeitete dort als Freiwilliger in einem Krankenhaus. Anschließend studierte er in Deutschland Jura und arbeitete als Anwalt in einer Kanzlei für Internationales Recht. Mit 31 Jahren konvertierte er zum Judentum und zog nach Israel. Franz lebt mit seiner Frau und seinem einjährigen Sohn in Tel Aviv.

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