Corona: Kicker flüchten vor Polizei

Polizistin
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Die Polizei ist in Bremen präsent und schreitet ein, wenn es sein muss.

Bremen – Wunderschönes Wetter seit dem Wochenende, die Menschen möchten ins Freie. Und das ist in der Corona-Krise auch möglich, allerdings unter Auflagen. Die überwiegende Mehrheit hält sich daran, sagen Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) und die Polizei. Doch es gibt immer wieder ein paar „Uneinsichtige“, wie es Mäurer formuliert.

Die Polizei kontrolliert mit einem verstärkten Aufgebot. Uneinsichtigen drohen Bußgelder. Am Wochenende kontrollierten die Beamten nach Angaben von Polizeisprecher Nils Matthiesen im Stadtgebiet etwa 400 Personen. Sie ahndeten knapp 50 Ordnungswidrigkeiten und sprachen mehr als 60 Platzverweise aus – ähnlich wie am Wochenende zuvor, wie es heißt. Unter den Sündern waren auch einige junge Kicker, die beim Anblick der Polizei die Flucht ergriffen.

Den Mindestabstand nicht eingehalten, Gartenpartys, Aktivitäten auf Spiel- und Sportplätzen – das waren die Vergehen. Beispielsweise auf einem Kunstrasenplatz am Hastedter Osterdeich: Laut Matthiesen spielten hier etwa 15 junge Männer am Sonntagabend Fußball. Als die Polizei kam, ließen sie Turnbeutel, Trainingsjacken, Smartwatches und Badelatschen einfach liegen und suchten das Weite. Dazu der Polizeisprecher: „Sie können ihre Sachen gerne beim Polizeirevier Osterholz abholen.“ Grundsätzlich verhielten sich die Menschen der Polizei gegenüber positiv, sagte Matthiesen. Und ergänzte: „Lediglich in Einzelfällen reagierten manche mit Unverständnis.“

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