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City-Umbau: Zech-Plan verzögert sich

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Von: Thomas Kuzaj

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Die Kaufhof-Immobilie soll offenbar zunächst nicht verkauft werden.
Die Kaufhof-Immobilie soll offenbar zunächst nicht verkauft werden. © Kuzaj

Bremen – Stehen die Zech-Pläne zur Umgestaltung eines zentralen Teils der Bremer Innenstadt vor dem Aus? Zumindest verzögern sie sich. Berichten zufolge soll das Kaufhaus-Gebäude an der Papenstraße, aus dem Kaufhof Ende Oktober auszieht, erst einmal nicht verkauft werden. Stattdessen werde ein neuer Ankermieter gesucht.

Auf am Freitag gestellte Anfragen zum Thema antworteten bis Sonntag weder die Zech-Gruppe noch die Frankfurter Immobiliengesellschaft DIC Asset AG, der das Kaufhof-Gebäude gehört.

Die Immobilie spielt eine entscheidende Rolle in den Plänen des Bremer Unternehmers Kurt Zech, der das Parkhaus Mitte abreißen und unter Einbeziehung der Gebäude von Karstadt und – eben – Kaufhof eine „City-Galerie“ für Einzelhandel, Büros und Wohnungen errichten will. Noch vor dem „Balge-Quartier“ des Unternehmers Christian Jacobs gelten die Zech-Pläne als das zentrale Projekt für einen Um- und Neubau der Bremer Innenstadt.

Komplizierte Detailfragen in der Bremer Innenstadt

Die Kaufhof-Immobilie ist mit dem Parkhaus Mitte verbunden, das macht die Sache so kompliziert – denn über das Parkhaus sind die Parkplätze auf dem Dach des Kaufhauses zu erreichen. Durch eine Neuvermietung des Kaufhof-Gebäudes geht Zeit für den nötigen schnellen City-Umbau verloren. Es wird aber auch Zeit gewonnen, um die komplizierten bau- und wegerechtlichen Fragen zu beantworten.

Wer auch immer für Kaufhof einzieht (im Gespräch ist ein Möbelhaus) – die beiden anderen Mieter in dem Gebäude wollen bleiben, der Elektromarkt Saturn ebenso wie der Edeka-Markt im Untergeschoss. „Wir bleiben bis 2024“, steht auf Plakaten, die in dem Supermarkt hängen.  

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