City-Shop des Martinshofs geht runderneuert ins Weihnachtsgeschäft

Kakao am Stiel

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Der City-Shop des Martinshofs wurde neu gestaltet. Joschka Kock und Birgit Müggenburg verkaufen hier unter anderem Öle, Kräutermischungen – und die Bremer Stadtmusikanten in individuellen Ausführungen.

Bremen - Von Ralf Sussek. Der City-Shop des Martinshofs geht mit neuem Gesicht ins Weihnachtsgeschäft. Das im Deutschen Haus (Am Markt) gelegene Geschäft hat mit neuem Interieur (und neuer Konfitüre) seine Türen wieder geöffnet.

Neben dem Laden am Flughafen das zweite Geschäft des Martinshofs: der City-Shop im Deutschen Haus.

Seit 1983 gibt es den City-Shop. Bei der Eröffnung dabei war seinerzeit auch Sozialsenator Henning Scherf (SPD), der sich für diese „Visitenkarte“ der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen inmitten der Stadt eingesetzt hatte. Eigentümer des Deutschen Hauses ist seit Jahren die Körber-Stiftung in Hamburg. Wilfried Hautop, der Chef des Martinshofs, konnte den scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Christian Wriedt, bei einem weihnachtlichen Rundgang im vergangenen Jahr für die notwendigen Verbesserungen gewinnen. Mit 70000 Euro hat die Hamburger Stiftung die zeitgerechte Umgestaltung des Innenraums samt Anschaffung des neuen Interieurs gefördert.

Decke und Boden wurden erneuert, alle Wandverkleidungen ausgetauscht. Fünf Wochen später ist die Verkaufsfläche nun auf das Erdgeschoss beschränkt, sagt Mitarbeiterin Birgit Müggenburg, das erste Geschoss („wurde von den Kunden nicht angenommen“) besteht nun aus Küche, Sozialraum, Büro.

Verkauft werden in dem Laden Geschenke, Deko, Souvenirs, Holzspielzeug, Taschen und Webwaren. Und regionale Spezialitäten sowie die sogenannten Senatsprodukte (Kaffee, Tee, Konfitüren). Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft gibt’s nicht nur den neuen Laden, sondern auch eine neue Konfitüre: Aprikose mit Mohn.

Die Nahrungsmittel des Martinshofs, die aus eigener Herstellung kommen, werden stets weiterentwickelt. „Eine gute Nummer“ sei das geworden, sagt Hautop. Das Geschäft hat sich seit 2008 zu einem wertigen Standbein entwickelt, wozu nicht zuletzt die pfiffige Marketing-Idee beigetragen haben dürfte, eine „Senatsprodukt“-Linie zu kreieren.

Neueste Idee ist ein Kakao an einem Holzstab, der sich beim Umrühren in einer Tasse heißen Wassers auflöst. „Wir wollen, dass die Menschen gern zu uns kommen“, sagt Hautop. Darum verfolgt der Martinshof mit seinen Produkten einen Qualitätsanspruch. So wird der neue Kakao mit biologisch angebauten Kakaobohnen aus Ecuador produziert.

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