Circus Roncalli gastiert ab dem 20. November auf der Bürgerweide

Liebesgeschichte am Reck

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Die Rokashkovs aus Moskau waren in Bremen bereits mehrfach zu sehen. Ihr genialer Auftritt am quadratischen Reck mit waghalsigen Sprüngen sorgt beim Publikum immer für Begeisterung. www.roncalli.de

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Noch gut zwei Wochen, dann ist der Circus Roncalli wieder in der Stadt. „Good Times“ heißt das Programm, mit dem Zirkusdirektor Bernhard Paul vom 20. November bis 13. Dezember Bremer und Buten-Bremer auf die Bürgerweide locken will.

Drei Jahre ist es her, dass der Circus Roncalli in Bremen gastierte. Allerdings schickte Bernhard Paul zwischendurch „Circus meets Classic“ ins Musicaltheater, damit den Roncalli-Fans die Zeit nicht zu lang wurde. Darauf wird in diesem Jahr wegen des Zirkusgastspiels auf der Bürgerweide verzichtet. „Good Time“ war übrigens im Frühjahr in Oldenburg zu sehen.

Die Besucher im knapp 1 500 Menschen fassenden Zelt erwarten im Programm einige alte Bekannte. Dazu gehören „The Rokashkovs“, die sowohl beim Circus, bei „Circus meets Classic“ als auch im GOP-Varieté zu sehen waren. Die olympisch ausgezeichneten Rokashkovs aus Moskau erzählen ihre leidenschaftliche Liebesgeschichte am quadratischen Reck. Mit von der Partie sind auch die Paul-Kinder, die ihre Rollschuhakrobatik bereits im Musicaltheater gezeigt haben. Die Nummer haben sie vor wenigen Jahren klammheimlich einstudiert und den Papa überrascht, der allerdings das nächtliche Üben seiner Kids durchaus bemerkt und brav geschwiegen hatte. Mit ihrem Partner Jemile Martinez zeigen Vivian, Adrian und Lili Paul Rasantes auf engem Raum.

Das Circustheater Bingo gehört seit Jahren zu Pauls Stammbesetzung. Anastasila, Kateryna, Nastila, Myroslava, Maksym und Dmytro wirbeln, gleiten und fliegen durch die Manege. Das „Golden Gate Trio“ erweckt die Tradition der Goldmenschen und der lebenden Bilder wieder zum Leben und negiert alle Gesetze der Schwerkraft. Die drei ungarischen Akrobaten haben sich auf der Artistenschule in Budapest kennengelernt.

Andreis Jacobs Rigolo aus New York will die Zuschauer mit seiner Sanddornbalance in eine neue Dimension des Gleichgewichts führen, wie es im Vorfeld heißt. 13 Palm-Äste wird er zu einer schwebend leichten Skulptur zusammensetzen. Kreiert wurde die Darbietung vom Schweizer Mädir Eugster.

Der in der Nähe von Madrid aufgewachsene Sergi Buka entdeckte schon früh seine Liebe zur Illusion. Bereits mit 14 Jahren wurde er in den „Magischen Zirkel“ seiner spanischen Kollegen aufgenommen. Der Meister über Schatten und Licht entlockt seinen Fingern die ungewöhnlichsten Figuren.

Eine Reifenperformance zeigt Geraldine Philadelphia, und unter der Zirkuskuppel tanzt an seidenen Tüchern das Duo Viro. Pferde dürfen bei Roncalli nicht fehlen: Der Hamburger Karl Trunk ist mit einer Freiheitsdressur dabei. Und Roncallis Royal Clown Company führt mit poetisch-augenzwinkernden Sequenzen als roter Faden durch den Abend.

Die Premiere von „Good Times“ findet am Freitag, 20. November, 20 Uhr, im Zelt auf der Bremer Bürgerweide statt. Die Vorstellungen bis zum 13. Dezember sind mittwochs bis sonnabends um 15 sowie 20 Uhr und sonn- sowie feiertags um 14 und 18 Uhr zu sehen. Montag und Dienstag ist beim Circus Roncalli spielfrei. Tickets für etwa zwölf bis 60 Euro sind in den Geschäftsstellen unserer Zeitung zu haben.

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