Bunker Valentin: Eine Chronologie

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Der Eingangsbereich der Gedenkstätte Bunker Valentin.

Bremen - 70 Jahre nach Kriegsende wird der Bunker Valentin zur Gedenkstätte.

Mai 1943: Die Bauarbeiten für den Bunker im Bremer Norden beginnen.

1944: Auf der Bunkerbaustelle arbeiten täglich bis zu 12.000 Menschen. Ein Gutachten berichtet von einer katastrophalen Versorgung der Zwangsarbeiter in den Lagern um die Baustelle.

März 1945:  Britische und amerikanische Bomben zerstören große Teile des fast fertigen Bunkers. - April 1945: Die Nazis geben das Projekt auf.

Mai 1945:  Die Alliierten beschlagnahmen den Rohbau.

März bis Oktober 1946: Briten und Amerikaner testen die Durchschlagskraft von neuen Bomben am Bunker.

1948: Der Bremer Senat will den Bunker zuschütten und auf dem Hügel einen Park mit Ausflugslokal errichten. Aus Kostengründen werden die Pläne später verworfen.

1950: Die Weserseite des Bunkers wird zu einem beliebten Bade- und Campingplatz.

1960:  Die Marine übernimmt den Bunker und nutzt ihn als Materialdepot.

1983: Vor dem Bunker - außerhalb des militärischen Geländes - wird ein Mahnmal eingeweiht, das an die Leiden der Zwangsarbeiter erinnert.

1999-2005:  Der Regisseur Johann Kresnik inszeniert in der Bunker-Ruine das Antikriegsdrama „Die letzten Tage der Menschheit“.

2005: Der Bunker wird zum Denkmal. - Ende 2010: Die Bundeswehr gibt den Bunker auf.

8. Mai 2011: Offizieller Start des Gedenkstätten-Projekts am Bunker.

8. November 2015: Die Gedenkstätte wird feierlich eröffnet.

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