Christofer Kochs: Kunst mit der Kettensäge

„Sprung aus der Zeit“

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Der Regisseur Ebezener Kepombia alias Mitoumba aus Kamerun.

Von Thomas Kuzaj. Ausstellung: Das klingt nach Arbeit und Action, nicht nach Abgeschiedenheit und Stille im Atelier. „Christofer Kochs formt seine Holzskulpturen mit der Kettensäge, die ihre rauen Spuren in den Oberflächen seiner Objekte hinterlässt“, sagt die Schwachhauser Galeristin Corona Unger über den Mann, dessen Arbeiten sie jetzt in ihren Räumen an der Georg-Gröning-Straße ausstellt. „Durchbrochene, scheinbar fragmentarisch belassene Partien, Fugen und Aufsprünge verweisen auf diesen Werkprozess.“

Ausstellung: Das klingt nach Arbeit und Action, nicht nach Abgeschiedenheit und Stille im Atelier. „Christofer Kochs formt seine Holzskulpturen mit der Kettensäge, die ihre rauen Spuren in den Oberflächen seiner Objekte hinterlässt“, sagt die Schwachhauser Galeristin Corona Unger über den Mann, dessen Arbeiten sie jetzt in ihren Räumen an der Georg-Gröning-Straße ausstellt. „Durchbrochene, scheinbar fragmentarisch belassene Partien, Fugen und Aufsprünge verweisen auf diesen Werkprozess.“

Unter dem Titel zu sehen: Skulpturen, Zeichnungen, Malerei. Vernissage: Freitag, 29. Mai, 19 Uhr. Christofer Kochs wird am Freitag in der Galerie erwartet. Die Ausstellung dauert dann bis zum 31. Juli.

Das Oeuvre des Künstlers, so Unger, reicht „von vollplastischen, monumentalen Bodenskulpturen und feingliedrigen Wandkörpern zu Reliefs“, die er entweder „aus einem einzigen Werkstück“ herausarbeite oder „aus vielteiligen Einzelelementen“ zusammenfüge. „Während er seine Leinwandarbeiten mit kontrastreichen Farben akzentuiert, sind Christofer Kochs’ Zeichnungen von besonderer Zartheit.“ Und: „Von brüchigen, fein geschwungenen Kreide- und Pinselstrichen eingesponnen, erscheinen die Darstellungen fragil und verletzlich. Dies verbindet sie eng mit den plastischen Werken des Bildhauers.“

Kochs, 1969 in Osnabrück geboren, hat in den 90er Jahren an der Akademie der Bildenden Künste München studiert. Seit 2007 hat er einen Lehrauftrag an der Universität Dortmund. Im Herbst präsentiert er seine Arbeiten in New York.

Afrika im

Institut Français

Sprachen: Für das Bremer Institut Français an der Contrescarpe hat, man ahnt‘s, „die Förderung und Verbreitung der Frankophonie einen ganz besonderen Stellenwert“, sagt Direktor Dr. Philippe Wellnitz – und meint damit: Frankophonie beschränkt sich ja nicht allein auf Frankreich. „So durften wir in den vergangenen Monaten bereits den frankophonen Libanesen und Goncourt-Preisträger Amin Maalouf bei uns begrüßen, der auch Mitglied der „Académie Française“ ist, hatten die haitianischen Poeten und Schriftsteller Louis-Philippe Dalembert und Anthony Phelps zu Gast und haben eine Lesung zum Werk der algerischen Autorin Assia Djebar organisiert. Demnächst werden weitere Autoren und Intellektuelle aus Québec, dem Nahen Osten und Nordafrika bei uns zu Gast sein.“

Apropos – um Afrika geht es im Institut Français auch in dieser Woche. In Zusammenarbeit mit der Universität spricht heute, Mittwoch, der Philosoph Dr. Cheikh Moctar Ba aus Dakar (Senegal). Sein Thema: „Qu’est-ce que la philosophie africaine?“ („Was ist die afrikanische Philosophie?“) Beginn: 19 Uhr.

In Kooperation mit dem Afrika-Netzwerk Bremen zeigt das Institut Français morgen, Donnerstag, einen Film aus Kamerun – „La Belle-mère“ („Die Schwiegermutter“) Es geht darin um Mütter, die sich um jeden Preis in das Leben ihrer Söhne einmischen wollen. Der Regisseur – Ebezener Kepombia alias Mitoumba – ist anwesend. Beginn: 19 Uhr.

www.galerie-corona-unger.de

www.christofer-kochs.de

www.institutfrancais.de/bremen

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