„Chor Don Bleu“ im „Golden City“

Am Wasser gesungen

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Sturmerprobt und sehr maritim will sich der „Chor Don Bleu“ des Bremer Blaumeier-Ateliers im „Golden City“ am Europahafen präsentieren.

Von Thomas Kuzaj. Auftritt: Am Wasser gebaut – das passt. Schließlich wird in diesem Fall ja auch am Wasser gesungen. In der temporären Hafenbar „Golden City“ nämlich, die das Team um Frauke Wilhelm – wie berichtet – in diesem Jahr zum dritten Mal am Kopf des Europahafens in der Überseestadt aufgebaut hat. Und eben dort, im „Golden City“, da tritt demnächst der „Chor Don Bleu“ des Blaumeier-Ateliers auf und präsentiert einen, so die Ankündigung „am Wasser gebauten Heimatliederabend“.

Auftritt: Am Wasser gebaut – das passt. Schließlich wird in diesem Fall ja auch am Wasser gesungen. In der temporären Hafenbar „Golden City“ nämlich, die das Team um Frauke Wilhelm – wie berichtet – in diesem Jahr zum dritten Mal am Kopf des Europahafens in der Überseestadt aufgebaut hat. Und eben dort, im „Golden City“, da tritt demnächst der „Chor Don Bleu“ des Blaumeier-Ateliers auf und präsentiert einen, so die Ankündigung „am Wasser gebauten Heimatliederabend“.

Das Ensemble bietet „seine frechsten Lieder und überraschend neue Klänge“, heißt es. Und weiter: „Da verliert sich eine heißgeliebte Badebüx in den mystischen Tiefen der Weltmeere, während verzweifelte Eltern in ‚Junge‘ die aussichtslose Zukunft ihres renitenten Sohnes beklagen. Da trifft die strahlende ‚Königin vom Use-Akschen-Grill‘ auf den ‚Hamburger Veermaster‘ und die unerschütterliche Mutterliebe eines sehnsüchtigen ‚Mama‘ wird von einem sturmerprobten ‚Hey haul away‘ beantwortet. Und ganz oben auf der Blaumeier-Hitliste beschwört ‚Selbst ein Fischstäbchen krabbelt weiter‘ das Durchhaltevermögen bei schwerer See.“

Termin für diesen musikalischen Törn: Donnerstag, 23. Juli, 20 Uhr. Eintritt: zwölf Euro.

„Reisen“ im

Bürgerhaus

Ausstellungen: Zum nunmehr 22. Mal heißt es „Kunst im Bürgerhaus Hemelingen“. Mit einer öffentlichen Ausschreibung hatte der Bremer Künstler und Kurator Martin Koroscha professionell arbeitende Künstler eingeladen, sich mit ihren Arbeiten für eine Ausstellung zum Thema „reisen“ zu bewerben.

Aus 40 Bewerbungen wählte er dann 18 Positionen für die „Kunst im Bürgerhaus Hemelingen“ aus. Die Arbeiten werden nun vom 19. bis zum 22. Juli im Saal des Bürgerhauses an der Godehardstraße ausgestellt. Zur Eröffnung spricht Koroscha am Sonntag, 19. Juli, um 15.30 Uhr. Außerdem gibt es wieder einen Stand mit gebrauchten Kunstbüchern sowie ein Künstler-Café.

Die beteiligten Künstler kommen überwiegend aus Bremen und dem Umland, aber auch – wie Sandra Setzkorn – aus Berlin. Sie zeigt inszenierte Fotografien aus Hotelzimmern.

Mit Objektkunst sind Nicola Rosner und Henning Cämmer vertreten. Rosner beschäftigt sich in ihrer eher klassischen Bildhauerarbeit mit der Metapher der Lebensreise, Cämmer in seinen Assemblagen unter anderem mit dem Reiseziel, zu dem eigentlich niemand hin möchte...

Malerei gibt es von Claudia Bartholomäus, Melissa Chelmis, Christiane Doeker, Andrea Döring, Jürgen Frey, Gabriele Hellwig, Andrea Imwiehe, Peter John, Christian Plep und Svenja Wetzenstein zu sehen. Ob in realistischer oder gegenstandsloser Manier – in diesen Arbeiten überwiegt die Beschäftigung mit aktuellen Reise-eindrücken, mit den Erinnerungen an ehemals besuchte Orte und mit der Reise als Metapher.

„Stark vertreten ist in diesem Jahr die Druckgrafik“, berichtet Koroscha weiter. „Entweder als Digitalgrafik bei Ernst Matzke, als Cyanotypie bei Annemarie Strümpfler, als Linolschnitt bei Pia van Nuland und als Radierung bei Anja Höppner und Katja Mahlitz-Frey.“

Die Ausstellung endet am Mittwoch, 22. Juli, um 17.30 Uhr.

Theater: Sie war so etwas wie der erste internationale Schauspiel-Superstar – zu einer Zeit, als Hollywood noch nicht erfunden war. Der Bremer Schauspieler Benedikt Vermeer hat Sarah Bernhardt (1844 bis 1923) einen Abend gewidmet, und den spielt er demnächst wieder in seinem Literaturkeller an der Schildstraße 21 (Ostertor), dem kleinsten Theater weit und breit. Laut Eigenwerbung ist es gar das „kleinste Theater der Welt“.

Nun, wie auch immer – Vorstellungen des Stücks „Ich! Sarah Bernhardt...“ gibt es von Montag bis Mittwoch, 20. bis 22. Juli. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Text und Regie: Damira Garejeva, Moskau.

www.goldencity-bremen.de

www.literaturkeller-bremen.de

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