Entdeckertouren, Schiffsparaden und Forschungsmeile

„Maritime Woche“ lockt: Der Charme der Vielfalt

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Der Drachenboot-Cup steht traditionell am Schlusstag der „Maritimen Woche“ auf dem Programm. 20 Teams treten auf der Strecke von der Wilhelm-Kaisen- bis zur Teerhofbrücke gegeneinander an.

Bremen - Von Jörg Esser. Zurück zu den Wurzeln: Bremen besinnt sich auf seine maritime Tradition und seinen maritimen Charakter – mit der „Maritimen Woche“ vom 16. bis 24. September. „Wir haben alles reingepackt, wo ,maritim’ draufsteht“, sagt Dr. Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der Einzelhändlervereinigung „City-Initiative“.

Höhepunkt des umfassenden Programms ist das Festwochenende an der Schlachte vom 22. bis 24. September. „Wir knüpfen ein Netz aus maritimer Wirtschaft, Wissenschaft und Wassersport“, sagt Projektleiterin Christiane Weiß. Halves ergänzt: „Die Vielfalt macht den Charme der Veranstaltung aus und präsentiert Bremen als leistungsfähigen und lebenswerten Standort.“

Der Törn beginnt am Sonnabend, 16. September, mit einem musikalischen Auftakt in der Lloydpassage – von 11  bis 17 Uhr. Vier Chöre sind dabei, Shanty-Chöre versteht sich. Weiter geht es mit einem Potpourri aus Lesungen, Vorträgen, Führungen und Entdeckertouren. Die Seenotretter öffnen die Pforten ihrer Hauptverwaltung und laden zur Besichtigung des Betriebsgeländes an der Werderstraße in der Neustadt ein (Montag, 18. September, 15.30  Uhr, Anmeldung unter Telefon 0421/165 55 51).

Bustouren durch die Neustädter Häfen

Die BLG-Logistik-Gruppe lädt zu Bustouren in die Neustädter Häfen ein (am Dienstag, 19. September, um 13 und 14.30 Uhr sowie am Freitag, 22.  September, um 9 und 10.30  Uhr, Anmeldung unter Telefon 0421/398 22 51). Der Verein „Adern der Stadt“ veranstaltet am Mittwoch, 20.  September, eine Führung rund ums Weserkraftwerk in Hastedt (10 Uhr). Im Olbers-Planetarium der Hochschule Bremen geht es am Donnerstag, 21. September, um „Die Navigation der Polynesier“ (17  Uhr) und an Bord der „Alex“ gibt es am Sonnabend, 23. September, um 19 Uhr ein „Captain’s Dinner“.

Das Festwochenende verspricht dann „spritzige Unterhaltung an und auf der Weser“, sagt Projektleiterin Weiß. Das Bühnenprogramm am Martinianleger beginnt am Freitag, 22. September, um 15 Uhr. Um 19.30 Uhr legen die Sportboote zur Lampionfahrt ab. Und um 21 Uhr wird ein Höhenfeuerwerk gezündet.

Wissenschaft ist auch im Spiel

Am Wochenende kommt dann die Wissenschaft ins Spiel. An der Schlachte wird von der Jugendherberge bis zum Martinianleger eine Forschungsmeile mit 22 Pagodenzelten aufgebaut. Die Bandbreite reicht von den Tiefen der Ozeane, in die Besucher mit einer Virtual-Reality-Brille abtauchen, bis in den Weltraum, wo die Besucher mit Marsrovern eine Marslandschaft entdecken und Mars- und Nordseesand vergleichen können. 

„Wir wollen auch Ungetaufte erreichen“, sagt Professor Gerold Wefer vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (Marum). Anders ausgedrückt: Wissenschaft soll greifbar und begreifbar werden. Die Forschungsmeile öffnet am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Absoluter Blickfang der „Maritimen Woche“ ist die große Schiffsparade am Sonnabend, 23. September, ab 16 Uhr. Knapp 150 Schiffe sind dabei. Und die belegen an jenem Wochenende alle Anleger an der Schlachte. „Mehr geht nicht“, sagt Halves, „wir sind ausgebucht.“

Die Deutschen Meisterschaften der Solarmodellautos an Land (Sonnabend, 23. September, ab 11 Uhr) sowie der Drachenboot-Cup auf dem Wasser mit 20 Teams (Sonntag, 24. September, ab 10 Uhr) runden das bunte Programm ab.

Weitere Infos gibt es im Netz unter

www.maritimewoche.de

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