CDU-Antrag abgelehnt

Keine "Taser"-Waffen für Bremens Streifenpolizisten

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Bremen - Bremer Streifenpolizisten werden auch künftig ohne Elektroschockwaffen ihren Dienst versehen. Ein Antrag der CDU-Fraktion auf Ausstattung der Beamten mit sogenannten Tasern wurde am Mittwoch mit der Mehrheit der rot-grünen Koalition und der Linken abgelehnt. Unabhängig davon soll es allerdings bei der Ortspolizeibehörde in Bremerhaven einen Probelauf geben.

Die CDU hatte ihren Antrag damit begründet, dass der Taser die Lücke zwischen Schlagstock, Pfefferspray und Schusswaffe schließe und ein Möglichkeit biete, Straftäter auf Distanz zu halten. In Bremen sind laut Polizei aktuell fünf "Taser X26" bei zwei Spezialeinheiten im Einsatz. Die Polizei verwendet sie seit 2006. Seit dem gab es den Angaben zufolge lediglich rund 15 Taser-Einsätze.

Elektroschock-Pistolen - sogenannte Taser oder Distanz-Elektroimpulsgeräte - machen aggressive Angreifer mit einem schmerzhaften Elektroschock sofort aktionsunfähig. Für wenige Sekunden haben Beamte dann die Möglichkeit, die Zielperson zu überwältigen. Auch wenn es keine Verletzungen wie durch eine Pistolenkugel gibt, kam es im Ausland schon zu Todesfällen.

dpa

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