Bremens Regierungschef nennt Tusks Äußerung „ungeheuerlich“

Bremen - Der Chef der deutschen Ministerpräsidentenkonferenz, Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD), hat die Forderung des EU-Ratspräsidenten Donald Tusk nach einer Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik scharf zurückgewiesen.

Tusk mache sich zum Wortführer der EU-Länder, die sich seit Wochen und Monaten verweigerten, ihre Verantwortung wahrzunehmen, kritisierte Sieling am Donnerstag im Deutschlandfunk. „Dass Herr Tusk diese Position jetzt einnimmt, ist ungeheuerlich für die Rolle, die er hat. Er hat zusammenzuführen und Probleme zu lösen und sich nicht einseitig auf die Seite der Verweigerer zu stellen“, sagte Sieling. Der frühere polnische Ministerpräsident hatte in der „Süddeutschen Zeitung“ von den EU-Mitgliedstaaten eine deutliche Begrenzung des Flüchtlingszustroms nach Europa und eine stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen gefordert. dpa

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