Roman-Lesung mit Schwartz und Weisser

Die Brüder Kempowski

Das Steintor in Rostock – eine Aufnahme aus dem jüngst erschienenen Bildband „Kempowskis Rostock“. Er verbindet ausgewählte Passagen aus Walter Kempowskis Romanen mit historischen Fotografien (Hinstorff-Verlag, 224 Seiten, Preis: 29,95 Euro).
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Das Steintor in Rostock – eine Aufnahme aus dem jüngst erschienenen Bildband „Kempowskis Rostock“. Er verbindet ausgewählte Passagen aus Walter Kempowskis Romanen mit historischen Fotografien (Hinstorff-Verlag, 224 Seiten, Preis: 29,95 Euro).

Bremen - Von Thomas Kuzaj · Lesungen: „Ein Kapitel für sich.“ Ein Titel, bei dem jeder gleich an den Schriftsteller Walter Kempowski (1929 bis 2007) denkt.

Er setzte seiner Geburtstadt Rostock literarische Denkmale und benutzte sie nicht allein als Kulisse, sondern als tragendes Element seiner autobiografisch geprägten Romane, die wiederum ausgerechnet durch das Fernsehen einen besonderen Popularitätsschub bekommen hatten.

Die Schauspieler Stephan Schwartz und Jens Weisser, die 1979 in der Romanverfilmung „Ein Kapitel für sich“ – von Eberhard Fechner für das ZDF – die Brüder Kempowski spielten, kommen nun nach Bremen, um hier aus eben diesem Roman zu lesen. Termin: Donnerstag, 8. März. Ort des Geschehens sind die Räume der Konrad-Adenauer-Stiftung an der Martinistraße 25. Beginn: 19 Uhr.

Mehr als drei Jahrzehnte nach der Produktion des dreiteiligen Fernsehfilms sei die Lesung „ein symbolisches Wiedertreffen der beiden ‚Kempowskis‘“, sagt Dr. Ralf Altenhof, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bremen. Im Anschluss an die Lesung ist eine Diskussion über die Verfilmungen der Werke Walter Kempowskis geplant.

Kempowski war 1948 aus politischen Gründen von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Er verbrachte acht Jahre in Bautzen, bevor er 1956 vorzeitig entlassen wurde. Später lebte er im niedersächsischen Nartum, sozusagen zwischen Bremen und Hamburg. Er wurde unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz und dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet.

Stephan Schwartz spielte unter anderem am Bochumer Schauspielhaus und an den Hamburger Kammerspielen. Neben dem Kempowski-Dreiteiler machte ihn auch die Rolle des Kinderarztes Holbein in der ZDF-Serie „Freunde fürs Leben“ einem großen Fernsehpublikum bekannt. Jens Weisser, der Kempowskis Bruder Robert spielte, lebt in Tostedt. Er war und ist in etlichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, zuletzt beispielsweise im – sehr passend – Rostocker Polizeiruf.

Anmeldungen zur Lesung mit Schwartz und Weisser nimmt die Konrad-Adenauer-Stiftung unter Telefon 0421/163 00 90 entgegen.

· Ausstellungen: Angekündigt wird er als „einer der angesehensten Künstler Arabiens“. In Bremen zeigt Nasim Ilyas nun eine Ausstellung mit dem Titel „Syrische Impressionen“: 30 Originale – Gemälde und Skulpturen, die seit dem Jahr 2000 entstanden sind. Zu sehen sind sie demnächst in der Villa Ichon am Goetheplatz 4.

Der Bremer Bauunternehmer und Mäzen Klaus Hübotter, der die Villa Ichon einst restaurierte und zu einem Forum für Kultur- und Friedensarbeit ausbaute, und Jürgen Weichardt eröffnen die Ausstellung am Donnerstag, 8. März, um 19.30 Uhr. Die „Syrischen Impressionen“ sind dann bis zum 14. April zu sehen. Die Villa Ichon öffnet montags bis sonnabends von 11 Uhr bis 13 Uhr sowie montags bis freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr. Zur Eröffnung wird auch der Künstler erwartet, hieß es in der Villa Ichon.

http://www.kas.de/bremen/de

http://www.villa-ichon.de

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