Brepark schließt in diesem Jahr die Runderneuerung ihrer Hochgaragen ab

Modernisierte Parkhäuser

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Alles im Blick: Brepark-Mitarbeiter Jens Kleen sitzt vor einigen der Überwachungsmonitore. Die 2004 eingerichtete Leitzentrale ist rund um die Uhr besetzt. 30 Garagenwarte sorgen für Sicherheit und den reibungslosen Ablauf.

Bremen - Von Ralf Sussek. Die Brepark ist eine echte Marke: Zwei von drei Benutzern der Brepark-Hochgaragen fahren nicht in irgendein Parkhaus, sie stellen ihr Fahrzeug in einem Brepark-Parkhaus ab – und sie wissen das. Das hat eine Befragung unter Kunden ergeben.

Dass die Brepark so im Bewusstsein der Innenstadt-Besucher verankert ist, führt allerdings auch dazu, dass sich vor kurzem ein Parker ordentlich bei der Brepark über ein Parkhaus beschwerte. Allerdings: Es war gar kein Brepark-Parkhaus, erzählte gestern Geschäftsführerin Erika Becker.

Das Unternehmen bewirtschaftet nach eigenen Angaben sieben von 13 Parkhäusern in der Innenstadt und zwei in Bremen-Nord. Macht 6000 Stellplätze. Dazu drei weitere Parkhäuser für Dritte (zum Beispiel das Krankenhaus Links der Weser) und sieben Parkplätze (davon drei eigene) mit insgesamt noch einmal 6000 Plätzen. Eine der größten Brepark-Hochgaragen ist das Parkhaus Am Brill. Hier lässt sich der Wandel in den vergangenen sechs Jahren am besten nachvollziehen. Das zu Beginn ihrer Tätigkeit ausgegebene Ziel, die besten Parkhäuser Bremens zu betreiben, „das haben wir geschafft“, sagte Becker gestern.

Getan hat sich einiges: In zwei Parkhäusern (Brill, Violenstraße) wird nun für 149 Autos das Komfort-Parken angeboten; wo früher drei Autos hinpassten, gibt es jetzt zwei Stellplätze. Etwas teurer (einen statt 0,70 Euro pro halbe Stunde), aber trotz der gestiegenen Außenmaße moderner Autos schön luftig. Die Nachfrage steigt, an eine flächendeckende Einführung ist aber nicht gedacht: Zum einen lässt sich das nicht in allen Brepark-Häusern realisieren, zum anderen fiele dadurch ein Drittel der rund 4400 Stellplätze weg.

Die Leitzentrale ist 24 Stunden am Tag mit zwei Mitarbeitern besetzt, drei Fahrradparkhäuser am Hauptbahnhof und in Vegesack bieten geschützte und kostenlose Stellplätze für Zweiräder. Es wurden breite Eltern-Kind-Parkplätze eingerichtet, die Öffnungszeiten aller Brepark-Häuser in der City – nun auch Stephani und Ostertor/Kulturmeile – auf 24 Stunden ausgeweitet und massiv in neue Technik investiert: Leitungen mit mehr Durchsatz Datenleitungen lassen Schranken schneller hochgehen, die neuen Schrankenterminals können berührungslos Prepaid- und sogenannte Easy-Karten verarbeiten. Und 320 Videokameras sorgen für mehr Sicherheit – selbst wenn damit nicht permanent alle 4400 Stellplätze überwacht werden können, so Erika Becker: „Wir machen an jeder Tür mit Aufklebern unsere Besucher darauf aufmerksam, nichts Wertvolles im Auto zu lassen.“

Es gibt (noch kostenfreie) SWB-Stromtankstellen für Elektroautos und ein einheitliches Licht- und Farbkonzept, (kostenpflichtige) Toiletten mit UV-Licht – damit Besucher ihre Adern nicht finden, wenn sie sich hier eine Spritze setzen wollen.  Kostenintensiv und gleichzeitig benutzerfreundlich ist die Erneuerung der Kassenautomaten. Dort kann nun auch bargeldlos mit EC-Karte gezahlt werden. Und wer mit Scheinen zahlt, bekommt nicht automatisch nur Münzgeld zurück…

Die Umstellung auf LED-Lichttechnik, die Entwicklung der Brepark-App – all das kostet. Pro Stellplatz investiert die Brepark für die Sanierung 120 Euro, für die Modernisierung 60 Euro jährlich. Die braucht es auch, weiß Becker: „Wenn die Innenstadt nicht über genügend attraktive Parkflächen verfügt, kann sich das negativ auf Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie auswirken.“

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