Eine Statistik, die Freude macht: Kliniken melden steigende Geburtenzahlen

Bremische Baby-Rekorde

Die 2 000. Geburt des laufenden Jahres im St.-Joseph-Stift – von links gesehen: die Krankenschwestern Sabine Hilker-Schlüter und Angelika Rakow-Eze, Mutter Nicole Libin mit Baby Benjamin, die Leitende Hebamme Christine Räther, Oberärztin Dr. Anke Lahrsen und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karsten Jaeger. ·
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Die 2 000. Geburt des laufenden Jahres im St.-Joseph-Stift – von links gesehen: die Krankenschwestern Sabine Hilker-Schlüter und Angelika Rakow-Eze, Mutter Nicole Libin mit Baby Benjamin, die Leitende Hebamme Christine Räther, Oberärztin Dr. Anke Lahrsen und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karsten Jaeger. ·

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Baby-Boom in Bremen – die Geburtskliniken melden steigende Zahlen und sogar Rekorde. Dazu zählt zum Beispiel das katholische St.-Joseph-Stift in Schwachhausen. „Christkind Benjamin war die 2 000. Geburt in diesem Jahr“, sagte Kliniksprecherin Silke Meiners gestern. „Ein neuer Rekord für unser Haus.“

Vergleichbare Geburtenzahlen habe es zuletzt vor Jahrzehnten gegeben. Im „Boomjahr 2012“ hatte das St.-Joseph-Stift bereits 1 995 Geburten gezählt. Diese Zahl wurde nun noch einmal überboten.

Der kleine Benjamin Libin kam am 1. Weihnachtstag um 21.38 Uhr zur Welt. Für Mama Nicole Libin ist er bereits der vierte Sohn. Benjamins große Brüder sind vier, neun und elf Jahre alt. „Mit 3 710 Gramm bei 52 Zentimetern Körperlänge ist Benjamin ein kräftiges und sehr entspanntes Kerlchen“, hieß es in Schwachhausen. „Gleich in der ersten Nacht hat er vier Stunden am Stück geschlafen, so kann es bleiben“, sagte seine Mutter.

Der junge Mann kam zwar zwei Tage nach dem eigentlich prognostizierten Geburtstermin, hatte es dann aber sehr eilig – erst um 20 Uhr am Abend war seine Mutter in die Klinik gekommen.

Im St.-Joseph-Stift freut man sich über Benjamin und die vielen anderen Babys des ja noch einige Tage andauernden Jahres. Prof. Dr. Karsten Jaeger, Ärztlicher Direktor des Hauses: „Wir sind froh, dass unsere geburtshilfliche Arbeit in Bremen so geschätzt wird und sich jedes Jahr so viele Mütter für eine Entbindung in unserem St.-Joseph-Stift entscheiden.“

Steigende Geburtenzahlen meldet auch eine weitere freigemeinnützige Klinik, das Diako in Gröpelingen. Bis gestern Nachmittag wurden dort 653 Geburten gezählt. „Im vergangenen Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 630“, sagte Diako-Sprecher Ingo Hartel.

„Das Klinikum Links der Weser steuert auf einen neuen Rekord zu“, sagte Karen Matiszick, Sprecherin der Klinik-Holding Gesundheit Nord (Geno). Bis gestern Nachmittag wurden dort 2 460 Geburten verzeichnet. Tendenz: steigend. Im Klinikum Bremen-Nord, das auch zur Geno gehört, liege die Zahl ebenfalls über dem Vorjahreswert, so Matiszick weiter. Bis gestern waren dort 1 377 Geburten gezählt worden.

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