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Breminale 2022: So anders wird das Open-Air am Osterdeich

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Von: Fabian Raddatz

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Menschenmassen tummeln sich auf den Osterdeichwiesen.
Die „Breminale“ im Jahr 2019: Menschenmassen tummeln sich auf den Osterdeichwiesen. Das Jahr darauf fiel das Festival coronabedingt aus. © Kowalewski

Bremens größtes Festival steht wieder in den Startlöchern, die Breminale kehrt an den Osterdeich zurück. Einige Änderungen gibt es allerdings.

Bremen – Wenn der Osterdeich wieder fünf Tage leuchtet, Musik über die Weser schallt – dann ist wieder Breminale, Bremens größtes Open-Air-Festival. Längst ist das Spektakel zu einem festen Bestandteil des Bremer Veranstaltungssommers geworden, lockt jährlich Hunderttausende ans Weser-Ufer.

Nachdem das Event 2020 coronabedingt ausfallen musste und 2021 in veränderter Form – dezentral und nicht mehr umsonst – stattfand, wollen die Veranstalter wieder zu alter Form zurückkehren – ohne Besucher-Obergrenzen, ohne Zaun. Vom 13. bis 17. Juli. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Einige Änderungen in Vergleich zu den Vorjahren soll es aber dennoch geben.

Breminale 2022: So anders wird das Open-Air am Osterdeich

Denn wie der „Weser Kurier“ berichtet, sollen die markanten Musik-Zelte in Sachen Konzept und Bauart abgewandelt werden. So sei geplant, aus dem „Bremen-Vier-Zelt“ eine offene Bühne zu machen, auf der alle Sender von Radio Bremen zu hören sein sollen. Newcomer aus der lokalen Musikszene sollen zudem im Zelt „Schleuse“ eine Bühne finden.

Ebenfalls neu: das Kukoon, das sich zu bewährten Bühnen wie die „Parkbühne“ und die „Flut-Bühne“ gesellt, an der zuletzt Fans von Indie-Rock, HipHop, Funk, Soul, Punk, Afro-Jazz, Songs, Metal, World und Beat eine Anlaufstelle fanden. Direkt neben der „Flut-Bühne“ soll auch die „Schleuse“ stehen.

Breminale 2022: Vieles bleibt beim Alten

Ansonsten bleibt vieles beim Alten: So wird auch die Altmannshöhe auf der anderen Deichseite wieder Teil der Breminale – und mit dem „Urlaub“ einen weiteren Veranstaltungsort bieten. Ebenfalls kaum wegzudenken: die „Dreimeterbretter“, die aus Aufgelesenem und Angeschwemmtem Kunst machen.

Und so könnten sich bald wieder Hunderttausende am Osterdeich tummeln.

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