Bremerhaven setzt Lale-Laterne um

Jetzt mit LED

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Mezzosopranistin Carolin Löffler vor dem Geburtshaus von Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg – sprich: Lale Andersen.

Von Thomas Kuzaj. Legenden: „Vor der Kaserne, vor dem großen Tor, steht eine Laterne...“ – so heißt es in dem Lied „Lili Marleen“, das die Bremerhavenerin Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg (1905 bis 1972), viel, viel besser bekannt als Lale Andersen, gesungen hat.

Legenden: „Vor der Kaserne, vor dem großen Tor, steht eine Laterne...“ – so heißt es in dem Lied „Lili Marleen“, das die Bremerhavenerin Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg (1905 bis 1972), viel, viel besser bekannt als Lale Andersen, gesungen hat.

Als Hommage an die Sängerin restaurierte die Bundesmarine 1981 in Bremerhaven eine alte Straßenlaterne, die dort dann in der Linzer Straße aufgestellt wurde, am Südende der Fußgängerzone. 2005 wurde die Laterne bei einem Unfall demoliert. Eine Kopie kam an ihre Stelle. Und die steht jetzt an anderer Stelle – so, wie es der Wunsch von Bremerhavener Bürgern gewesen war.

Denn die Laterne steht nun in Lehe – und zwar in der Nähe des Geburtshauses der Schauspielerin und Sängerin. „Im Auftrag der Stadt montierten Elektriker der SWB die Gedächtnis-Laterne an der Ecke Lutherstraße/Hafenstraße in Bremerhaven-Lehe“, sagte gestern ein Sprecher der Seestadt.

Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) setzte am neuen Standort der Laterne symbolisch aus einem Steiger heraus die Laterne auf den Leuchtmast. Dann sang – Verzeihung: dann sagte er: „Mit dem Platz an der Lutherstraße ist die Lale-Andersen-Laterne nun wesentlich besser platziert und markiert deutlich sichtbar den Geburtsort der berühmten Tochter Bremerhavens.“ Es sang dann Carolin Löffler, Mezzosopranistin am Stadttheater Bremerhaven.

Auch Axel Siemsen, Geschäftsführer von SWB (früher: Stadtwerke) in Bremerhaven, ist stolz: „Wir sind seit rund 20 Jahren für die Straßenbeleuchtung in Bremerhaven zuständig. Da freut es uns besonders, der wohl bekanntesten Laterne Bremerhavens ein neues Zuhause zu geben.“

„Wir haben ein modernes LED-Leuchtmittel eingebaut“, sagt SWB-Elektriker Jürgen Grotheer. „Dadurch spart die Laterne Strom und leuchtet deutlich heller als herkömmliche Leuchtmittel.“

Dann müsste es jetzt ja eigentlich auch heißen: „Vor der Kaserne, vor dem großen Tor, steht eine LED-Laterne...“ Aber lassen wir das.

Plattdeutsch: Viele Mythen und Berichte ranken sich um die Hansezeit, sehr viele. Noch mehr als um Lale Andersen. Aber es gibt auch ganz neue Geschichten zum Thema „Hanse“. Zehn Autoren haben sich vorgenommen, das norddeutsche Mittelalter aufleben zu lassen. Das Besondere dabei: Alle Erzählungen sind auf Plattdeutsch verfasst.

Die Teilnehmer der „Plattdeutschen Schreibwerkstatt“ des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes treffen sich am 30. und 31. Oktober zu einer Arbeitssitzung in Bremen. „Dann erhalten die vorgelegten Texte ihren letzten Schliff“, heißt es beim Institut für niederdeutsche Sprache (INS) im Schnoor. „Da geht es um die Charakterisierung von Figuren, um die Erzählperspektive oder um den Aufbau von Spannungsbögen.“

Als Höhepunkt ihres Hanse-Seminars lesen die Hobby-Schreiber aus ihren neuen Geschichten – und zwar am Freitag, 30. Oktober, um 19.30 Uhr im Institut für niederdeutsche Sprache. Der Eintritt ist frei.

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