„Polarstern“ kehrt nach Forschungsreise zurück

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Forschungseisbrecher „Polarstern“ (Archivbild)

Bremerhaven - Der Forschungseisbrecher „Polarstern“ hat seine Expedition in die Arktis nach fünf Monaten ohne technische Zwischenfälle beendet. Das Schiff lief am Mittwoch in seinen Heimathafen Bremerhaven ein, wie eine Sprecherin des Alfred-Wegener-Instituts sagte.

Die letzte Fahrt der „Polarstern“ hatte die Besatzung im Januar im antarktischen Gewässer wegen eines Problems am Verstellpropeller abbrechen müssen. Nach der Reparatur war sie im Mai in die Arktis aufgebrochen. Während der Reise nahmen wechselnde Forscherteams die Auswirkungen des Klimawandels ins Visier. Die Klimaveränderungen wirken sich in der Arktis besonders stark aus.

Die Wissenschaftler maßen die Dicke des Meereises, analysierten Spurenstoffe und untersuchten Organismen im Wasser und im Meeresboden. Zum ersten Mal eingesetzt wurde ein Multikopter. Das Fluggerät soll künftig regelmäßig die Drift des Meereises von oben beobachten. Bevor die „Polarstern“ am 29. Oktober zu einer Antarktis-Expedition aufbricht, wird sie auf einer Werft gewartet.
dpa

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