Reparierte „Polarstern“ bricht zu neuer Forschungsreise auf

„Polarstern“ (Archivbild)

Bremerhaven - Der nach einem Schaden an einer Schiffsschraube wieder fahrbereite Forschungseisbrecher „Polarstern“ bricht am Dienstag von Bremerhaven aus zu einer neuen Expedition auf.

Die letzte Fahrt hatte die Besatzung im Januar im antarktischen Gewässer abbrechen müssen, weil sich die Flügel eines der beiden Verstellpropeller hydraulisch nicht mehr bewegen ließen. Zurück im Heimathafen wurde die Verstelleinheit in einer Werft ausgebaut und zum Hersteller geschickt. „Dieser hat den Schaden reparieren können“, sagte Marius Hirsekorn, Logistischer Koordinator am Alfred-Wegener-Institut.

Die Ursache für den mechanischen Defekt bleibe jedoch unklar. Möglicherweise sei er auf Verschleiß zurückzuführen. Allerdings sei die gleichaltrige Verstelleinheit des anderen Propellers in einwandfreiem Zustand. Zu den Kosten der Reparatur konnte Hirsekorn keine Angaben machen. Bei der anstehenden Expedition werden über 50 Forscher die Auswirkungen von Klimaänderungen in der Arktis vom Meereis bis zum Tiefseeboden untersuchen.

Sie setzen dazu Geräte ein, welche die Temperatur, den Salzgehalt, die Gaszusammensetzung und die Algen im Meerwasser kontinuierlich analysieren.
dpa

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