BUND will Baustopp

Eilantrag gegen Offshore-Terminal Bremerhaven

Bremerhaven - Die Umweltschutzorganisation BUND hat einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Bremen eingereicht, um einen Baustopp für das geplante Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) zu erreichen.

Damit soll verhindert werden, dass die Hafengesellschaft bremenports trotz eingereichter Klage im Bereich des Naturschutzgebietes Luneplate mit Bauarbeiten beginnt und irreversible Schäden entstehen, wie BUND-Landesgeschäftsführer Martin Rode am Montag sagte. Eine Gerichtssprecherin bestätigte den Eingang des Eilantrags.

Ende 2015 hatten die Naturschützer Klage gegen das 180 Millionen Euro teure Hafenprojekt eingereicht, in der vorigen Woche folgte die Klagebegründung. Zudem wurde Klage gegen den Bau der Zufahrt zum OTB eingereicht. Nach dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses hatte bremenports mit den vorbereitenden Arbeiten für den Schwerlasthafen begonnen.

BUND und bremenports hatten sich aber darauf verständigt, dass bis Ende April keine Arbeiten im ökologisch sensiblen Kernbereich des Naturschutzgebietes vorgenommen werden. Mit dem Eilantrag will der BUND einen gerichtlichen Baustopp von Mai an bis zum Urteil im Klageverfahren erreichen.
dpa

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