Frank Magnitz legt sein Amt nieder

Bremer AfD: Ehemaliger Bundespolizist zum neuen Landeschef gewählt

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Der Bremer AfD-Chef Frank Magnitz legt wohl sein Amt nieder.

Die AfD in Bremen hat am Sonntag eine neue Führungsriege bestimmt. Chef des Landesverbandes der rechtspopulistischen Partei ist nun ein ehemaliger Bundespolizist.

Ehemaliger Bundespolizist ist neuer AfD-Chef

Update, 16 Uhr: Bremen - Nach dem Rücktritt der Bremer AfD-Spitze um den Politiker Frank Magnitz hat die Partei am Sonntag eine neue Führungsriege bestimmt. Auf einem Parteitag wählten die Mitglieder den früheren Bundespolizisten Peter Beck zum Chef des AfD-Landesverbandes

„Ich werde alles dafür tun, um innerhalb der Partei für Transparenz zu sorgen“, sagte der 52-Jährige, der nach eigenen Angaben seit einem Dienstunfall im vorzeitigen Ruhestand ist. Die Partei müsse endlich mit der politischen Arbeit beginnen, statt sich ständig um sich selbst zu kümmern. Einen Gegenkandidaten hatte Beck nicht. 

Zumstellvertretenden Landesvorsitzenden der rechtspopulistischen Partei wurde der 32-jährige Wirtschaftsingenieur Sergej Minich gewählt. Wie Beck betonte auch er, dass der Vorstand und die Partei künftig als Team auftreten sollten. Minich setzte sich gegen einen anderen Bewerber durch.

 von seinem Amt als

Originalmeldung: Der Politiker Frank Magnitz tritt von seinem Amt als Bremer AfD-Chef zurück. Dies teilte er den Parteimitgliedern am Samstagabend in einer E-Mail mit, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Er kündigte an, auf dem Parteitag an diesem Sonntag nicht für ein Parteiamt zu kandidieren.

„Diese Veranstaltung ist nach meiner Überzeugung zutiefst undemokratisch zustande gekommen und die pauschale Ablehnung von Neumitgliedern, nur weil man glaubt, es könnten sich dadurch Mehrheitsverhältnisse ändern, ist ein Skandal erster Güte“, schrieb Magnitz über die Mitgliederversammlung am Sonntag.

Frank Magnitz kommt nicht zum AfD-Landesparteitag

Er werde nicht zur Veranstaltung kommen, denn eine Teilnahme könnte dem Parteitag den Anstrich von Korrektheit und Legalität geben.

Bremer AfD vor Landesparteitag: Machtkampf um Spitze

Erstmeldung: Die Bremer AfD kommt am Sonntag zu einem Parteitag zusammen. Dabei dürfte es um die jüngsten Querelen an der Parteispitze gehen. 

Bei dem Treffen, zu dem etwa 50 bis 60 Mitglieder erwartet werden, steht die Wahl des Landesvorstandes auf der Tagesordnung. Landeschef Frank Magnitz und sein Stellvertreter Thomas Jürgewitz sind zerstritten, sie werfen sich gegenseitig parteischädigendes Verhalten vor. Beide schlossen nicht aus, für den Posten des Landesvorsitzenden zu kandidieren. 

AfD-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft zerbrochen

Wegen des Zerwürfnisses zwischen ihnen zerbrach Anfang September die AfD-Fraktion in der Bürgerschaft, die in eine Gruppe von drei Parlamentariern sowie zwei fraktionslose Abgeordnete zerfiel. 

Die Bremer AfD zählt insgesamt etwa 160 Mitglieder. Ob die Veranstaltung der rechtspopulistischen Partei für Journalisten zugelassen ist, entscheidet sich erst am Sonntag.

dpa/jdw

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