Bremer Unibibliothek erhält 1,3-Millionen-Euro-Auftrag von der DFG

„Ein toller Erfolg“

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Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen hat einen 1,3-Millionen-Euro-Auftrag an Land gezogen. In der Bibliothek soll ein deutschlandweiter Fachinformationsdienst Politikwissenschaft aufgebaut werden.

Bremen - Die Bremer Staats- und Universitätsbibliothek(SuUB) ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beauftragt, den deutschlandweiten Fachinformations-dienst Politikwissenschaft aufzubauen. „Ein toller Erfolg“, heißt es aus der Uni-Pressestelle. Der Erfolg zahlt sich aus – die Bibliothek erhält für die kommenden vier Jahre rund1,3 Millionen Euro anFördergeldern.

Die SuUB ist weiteren Angaben zufolge die einzige Bibliothek, die je von der DFG beauftragt wurde, ein Fachinformationszentrum aufzubauen, ohne vorher ein entsprechendes Sondersammelgebiet betreut zu haben. Damit nimmt die Bremer Bibliothek nach eigenen Angaben „eine herausragende Stellung in der überregionalen politikwissenschaftlichen Literatur- und Informationsversorgung ein“. Die Bibliothek unterstützt damit die Exzellenz-Uni Bremen und die überregionale politikwissenschaftliche Spitzenforschung.

Die SuUB Bremen wird gemeinsam mit ihrem Projektpartner, dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (Gesis), maßgeschneiderte Dienstleistungen entwickeln, die allen in Deutschland Forschenden auf dem Gebiet der Politikwissenschaft zur Verfügung stehen werden. Im Zentrum steht dabei der Aufbau einer Suchmaschine, die politikwissenschaftlich relevante Inhalte (E-Medien wie Print-Medien) zusammenführen und zugleich den direkten Zugang zu den Volltexten bieten wird. „So gelangt ohne Umwege die Literatur- und Fachinformation an den jeweiligen Arbeitsplatz der Wissenschaftler“, sagt ein Sprecher. Und weiter: „Die Auswahl der Angebote sowie die Struktur der Informationsservices werden mit der Fachcommunity abgestimmt.“

Bibliotheksdirektorin Maria Elisabeth Müller freut sich über die Zusage der DFG: „Das Projekt ermöglicht der Bibliothek aktuelle Anforderungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich des Publizierens, der Digitalisierung sowie der Aufbereitung von Forschungsdaten aufzugreifen um zukunftsfähige Services aufzubauen und diese für die überregionale Nutzung bereitzustellen.“ Die „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ folgen dem ausgelaufenen Förderprogramm der „Sondersammelgebiete“. Professor Frank Nullmeier vom Socium-Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an der Uni Bremen ergänzt: „Das ist ein ganz großer Erfolg für die Bibliothek und eine ideale Bedingung für die politikwissenschaftliche Forschung.“

Dass der Fachinformationsdienst Politikwissenschaft nun an der SuUB angesiedelt sei, werde eine enge Zusammenarbeit zwischen der Informationsversorgung und der Forschung im Wissenschaftsschwerpunkt Sozialwissenschaften befördern.

je

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