Das Bremer Staatsarchiv öffnet zum „Tag der Archive“ Räume, die sonst verschlossen sind

Das Bremer Staatsarchiv öffnet zum „Tag der Archive“ verschlossene Räume

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Besucher in der Restaurierwerkstatt des Staatsarchivs.

Bremen - Am Sonnabend, 3. März, ist es wieder so weit – bundesweit wird zum „Tag der Archive“ geladen. Da öffnen sich Türen, Tore und Werkstätten, da öffnen sich Schubladen und Schränke. In Bremen zum Beispiel ist das Staatsarchiv (Fedelhören) mit von der Partie. Es öffnet am „Tag der Archive“ in der Zeit von 10 bis 17 Uhr.

Aus der Vergangenheit Wissen für Gegenwart und Zukunft schöpfen – ein Aspekt der Archivarbeit, den der „Tag der Archive“ ins Blickfeld rücken soll. Das Staatsarchiv ist so etwas wie das Gedächtnis Bremens. Man muss es nur zu nutzen wissen. Und, klar, man muss es pflegen.

Am „Tag der Archive“ werden auch die Bereiche des Hauses zugänglich sein, die sonst für das Publikum verschlossen sind. Ab 11 Uhr werden stündlich Rundgänge durch das Staatsarchiv angeboten, die auch in die Magazine und Werkstätten führen. Interessierte können dabei Urkunden, Plakate, Pläne und Manuskripte aus insgesamt etwa zwölf Regalkilometern Archivgut besichtigen. „Gerne werden dabei auch Fragen zur Arbeit des Archivs, zu seinen Beständen und zu Repro- und Restaurierungstechniken beantwortet“, sagte eine Sprecherin. Der „Tag der Archive“ steht bundesweit unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“. Zu diesem Thema zeigt das Staatsarchiv ausgewählte Exponate. Auch die Bremensien-Liebhaber kommen wieder auf ihre Kosten: Im Lesesaal ist der traditionelle Bücherflohmarkt des Staatsarchivs zu finden.

Im Foyer des Staatsarchivs wird zudem eine kleine Ausstellung zu der Bremer Sängerin und Kabarettistin Olga Irén Fröhlich (1905 bis 1955) gezeigt, die im „Astoria“ aufgetreten ist. An einem Infostand will der Arbeitskreis der Bremer Archive zeigen, wie vielfältig die bremische Archivlandschaft ist. Kinder können unter anderem malen, alte Schriften ausprobieren, Siegel herstellen und Wappen gestalten. - kuz

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