Bremer SPD-Chef Reinken tritt nicht wieder an

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Bremens SPD-Chef Dieter Reinken will 2016 sein Amt wieder abgeben.

 Bremen - Bremens SPD-Chef Dieter Reinken will 2016 sein Amt nach gut zwei Jahren wieder abgeben. Auf dem nächsten Parteitag werde er sich nicht wieder zur Wahl stellen, sagte Reinken am Freitag und bestätigte damit Medienberichte unter anderem von Radio Bremen.

Die Parteispitze müsse jünger werden, begründete der 62-Jährige seine Entscheidung. Bereits bei seiner Wahl sei er als „Kandidat des Übergangs“ angetreten. Die SPD unterziehe sich derzeit einer notwendigen Strukturreform. „Dazu zählt auch, neuen Leuten eine Chance zu geben.“

Mit dem Ergebnis der SPD bei der Bürgerschaftswahl im Mai habe seine Entscheidung nichts zu tun, betonte Reinken. Die SPD hatte dabei ihr schlechtestes Ergebnis nach dem Zweiten Weltkrieg erzielt; Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD)war deshalb zurückgetreten. Reinken war im Januar 2014 als Nachfolger von Andreas Bovenschulte an die Spitze der Bremer SPD gewählt worden.

dpa

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