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Bremer Behörde warnt Hundebesitzer vor gefährlicher Gift-Pflanze

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Von: Fabian Raddatz

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Hundebesitzer sind angehalten, sich in Bremen von zwei Seen fernzuhalten. Dort wächst eine Giftpflanze, die im schlimmsten Fall Leberschäden auslöst.

Bremen – Das Bremer Gesundheitsressort warnt aktuell Hundebesitzer davor, sich mit ihren Vierbeinern am Stadtwaldsee (Unisee) als auch am Mahndorfer See in Bremen aufzuhalten. Grund dafür ist eine Giftpflanze, die dort wächst und bei den Tieren im schlimmsten Fall Leberschäden auslösen kann.

Bremer Behörden warnt Hunde-Besitzer vor gefährlicher Gift-Pflanze
Die Giftpflanze könne bei Hunden Leberschäden auslösen, warnt die Behörde. © Gregor Fischer/dpa

Bei Gewässerproben seien in diesem Winter Burgunderblutalgen nachgewiesen worden. „Die abgestorbenen Algen schwimmen in Schlieren auf der Wasseroberfläche und verfärben diese rötlich braun“, schreibt das Gesundheitsressort in einer Mitteilung. Besonders gut seien die gefährlichen Pflanzen am Unisee zwischen Slipanlage und Nichtschwimmerbereich zu sehen.

Bremer Senat warnt Hundebesitzer vor gefährlicher Giftpflanze: Alge kann Leberschäden verursachen

Die Algen seien in der Lage, Giftstoffe zu produzieren. „Diese Giftstoffe können von Hunden aufgenommen werden, die am Ufer ins Wasser gelassen werden, um zu trinken oder zu baden“, so der Senat. Um den Hund vor einer Vergiftung zu schützen, sollte er an den betroffenen Seen an die Leine genommen werden. „Lassen Sie ihn auf keinem Fall aus den Seen trinken“, warnt die Behörde.

Die Burgunderblutalgen zählten trotz ihrer Farbe zu den Blaualgen (Cyanobakterien), die für ihre Haut- und Schleimhautreizung bekannt sind. Bei Hunden könnten sie allergische Reaktionen, Durchfallerkrankungen und gelegentliche Leberschäden nach Aufnahme auslösen, heißt. Gegen die Alge lasse sich wenig machen. Sie gedeihe bei guter Wasserqualität und aufgrund der Klimaerwärmung. Tiefe Temperaturen in den Wintermonaten könnten eine Reduktion der Burgunderblutalgen bewirken.

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