Buchpremiere

Bremer Profiler Petermann ermittelt „Im Auftrag der Toten“

Auf der Suche nach der Wahrheit: Der Fallanalytiker Axel Petermann hat ein neues Buch geschrieben.
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Auf der Suche nach der Wahrheit: Der Fallanalytiker Axel Petermann hat ein neues Buch geschrieben.

Bremen – Axel Petermann ist einer der bekanntesten Kriminalisten Deutschlands. Der Fallanalytiker („Profiler“) war von 1975 bis 2014 bei der Bremer Mordkommission und hat dort ab 1999 die Abteilung für operative Fallanalyse aufgebaut. Über seine Fälle hat er mehrere Bestseller geschrieben, zudem arbeitet er als Spezialist für ungeklärte Mordfälle.

Jetzt hat der Bestsellerautor („Auf der Spur des Bösen“) und „Tatort“-Vorlagengeber ein weiteres Buch geschrieben: „Im Auftrag der Toten“. Untertitel: „Cold Cases – Ein Profiler ermittelt – Ungelösten Morden auf der Spur“. Der 384-Seiten-Band erscheint am 13. September bei Heyne und kostet 14 Euro. Und die Premieren-Lesung beginnt am Mittwoch, 15. September, um 19.30 Uhr in der „Thalia“-Buchhandlung an der Obernstraße in der Bremer Innenstadt. Einlass: 19.15 Uhr, Eintritt: 15 Euro.

Im Auftrag der Toten? „Obwohl ich häufig belastenden Momenten ausgesetzt bin – tragischen Beziehungstaten, Grausamkeiten, menschlichen Abgründen, tödlichen Unfällen oder Suiziden – liebe ich meinen Beruf als Fallanalytiker“, so der Kriminalist. „Ich kann mir keinen kreativeren Beruf vorstellen.“ Und dieser Beruf, er beschäftigt ihn auch nach seiner Pensionierung noch.

Recherchen in Griechenland und Bayern

Für die Recherchen zu seinem neuen Buch reiste Petermann, 1952 in Bremen geboren, nach Kreta, Athen, München und in die Schweiz. „Ein Mann wird wegen Mordes an seiner reichen Tante zu lebenslanger Haft verurteilt – doch die Ermittlungsunterlagen offenbaren haarsträubende Widersprüche. Der Tod einer lebensfrohen Frau wird als Selbstmord deklariert, obwohl belastende Indizien auf den gewalttätigen Ex-Freund hinweisen. Den Mord an zwei jungen Mädchen legt die Schweizer Polizei vorschnell zu den Akten, weil die nötigen Beweise fehlen…“ So wirbt der Verlag für den neuen Petermann.

Der Autor zeigt, warum gängige Ermittlungsmethoden häufig versagen. Als Beobachter von außen hat er die Möglichkeit, vollkommen unabhängig zu ermitteln. In seinem Buch beschreibt er sein Vorgehen genau, Schritt für Schritt. Der Leser bekommt fast das Gefühl, an der Suche nach der Wahrheit beteiligt zu sein.

Aber natürlich ist es Axel Petermann, der da auf der Suche ist. Und der dabei auch Kritik übt an Strafverfolgung und Justiz. Und er übt Selbstkritik: „Auch ich habe vor langer Zeit einmal fast 20 Jahre lang einen Mann fälschlicherweise für einen Mörder gehalten und ihm das Leben schwer gemacht, ehe die von mir in Auftrag gegebene Untersuchung einer winzigen DNA-Spur seine Unschuld bewies.“

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