Bremer Philharmoniker in Berlin

Die Botschaft ist Hilfe

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In Bremens „Botschaft“ in Berlin spielten die Bremer Philharmoniker für die Flüchtlingshilfe.

Von Thomas Kuzaj. Engagement: Unter einem besonderen Motto stand dieser Tage die inzwischen vierte „musikalisch-kulinarische Soiree“ mit den Bremer Philharmonikern in Bremens „Botschaft“ in Berlin, sprich: in der Landesvertretung. Die große Botschaft hier: Flüchtlingshilfe. Die Musiker aus Bremen spielten vor 130 geladenen Gästen für die Flüchtlingshilfe in Berlin.

Engagement: Unter einem besonderen Motto stand dieser Tage die inzwischen vierte „musikalisch-kulinarische Soiree“ mit den Bremer Philharmonikern in Bremens „Botschaft“ in Berlin, sprich: in der Landesvertretung. Die große Botschaft hier: Flüchtlingshilfe. Die Musiker aus Bremen spielten vor 130 geladenen Gästen für die Flüchtlingshilfe in Berlin.

Als Ehrengäste des Abends waren Mitarbeiter des Roten Kreuzes, freiwillige Helfer und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Berlin-Karlshorst in die Landesvertretung gekommen. Im Verlauf der Soiree wurden Spenden für das Projekt „Spielpark“ in der Unterkunft gesammelt. In der Notunterkunft, die – wie zur Zeit so viele – praktisch über Nacht geöffnet wurde, leben gegenwärtig etwa tausend Menschen – ein Drittel davon sind Kinder.

Staatsrätin Ulrike Hiller, Bremens „Botschafterin“ in Berlin, freut sich über das Engagement. Christian Kötter-Lixfeld, Intendant der Bremer Philharmoniker, erinnerte daran, dass „viele Künstler der Soiree selber Geflüchtete waren oder Flüchtlinge wurden, um dem Nazi-Terror zu entkommen“ – das Programm mit dem Titel „Berlin im Licht“ bestand aus Chansons, Texten und Kammermusik von Kurt Weill, Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und Paul Hindemith.

Kino: Das „Atlantis“ in der Böttcherstraße zeigt morgen, Sonntag, die Premiere des britischen Films „A Royal Night“. Beginn: 20 Uhr. Die Tragikomödie von Julian Jarrold handelt von Prinzessin Elizabeth und ihrer Schwester Margaret, die das Ende des Zweiten Weltkriegs feiern wollen und sich aus diesem Grund unters Volk mischen. Bundesstart des Films ist der 1. Oktober.

In der „Schauburg“ werden unterdessen heute, Sonnabend, um 20.45 Uhr Lars Kraume und Burghardt Klaußner erwartet, sagt Robert Erdmann von den Bremer Filmkunsttheatern. „Klaußner ist als Hauptdarsteller in Kraumes neuem Film ‚Der Staat gegen Fritz Bauer‘ als Generalstaatsanwalt Fritz Bauer zu sehen. Nach der Premierenvorführung werden sich Kraume und Klaußner den Fragen des Publikums stellen.“

Inhalt des vielbeachteten Films: Zwölf Jahre nach Ende der NS-Zeit steht den Bürgern und Behörden der jungen Bundesrepublik der Sinn nicht nach Vergangenheitsbewältigung – man will den Konsum und den Neuanfang. Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903 bis 1968) hingegen will die Täter der NS-Zeit vor Gericht bringen. Es war Bauers Verdienst, dass die Frankfurter Auschwitzprozesse überhaupt zustandegekommen sind. Und Bauer war es, der dem israelischen Geheimdienst den Wohnort Eichmanns in Argentinien mitteilte.

Kriminalistik: Axel Petermann gilt als Deutschlands bekanntester Fallanalytiker, sprich: Profiler. Im Sommer hat der Bestsellerautor („Auf der Spur des Bösen“) und „Tatort“-Vorlagengeber ein weiteres Buch veröffentlich, sein nunmehr drittes (wir berichteten). „Der Profiler – Ein Spezialist für ungeklärte Morde berichtet“ ist eine weitere Sammlung spektakulärer Kriminalfälle. Am Mittwoch, 7. Oktober, liest Petermann aus dem Band – um 19 Uhr in der Bremer Buchhandlung Kamloth, die an der Ostertorstraße 25–29 liegt. Und damit gewissermaßen thematisch passend zwischen Staatsanwaltschaft und Gericht. Eintritt: acht Euro, ermäßigt sechs Euro.

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