Kultur und Freizeit

Bremer Kunsthandwerker öffnen ihre Atelierhöfe

Claudia Spörri mit Puppe in einer Szene des Stücks „Gift – Der Fall Gesche Gottfried“.
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Claudia Spörri mit Puppe in einer Szene des Stücks „Gift – Der Fall Gesche Gottfried“.

Bremen – Eben noch der Keramikmarkt in den Wallanlagen – nun schon die nächste Publikums-Aktion von Bremer Kunsthandwerkern: Einige von ihnen öffnen ihre Ateliers im Viertel.

Oder, um ganz genau zu sein: ihre Höfe. Ihre Hofateliers. Ihre Atelierhöfe. Na, wie auch immer, das Ganze steht unter dem Motto „Kunstwerk in Höfen“ (angelehnt an das Vor-Corona-Motto „Kunstwerk im Viertel“). Der Termin: Sonnabend, 3. Juli.

In der Zeit von 11 bis 18 Uhr „sieben Hinterhöfe im Bremer Viertel mit den angrenzenden Ateliers“ geöffnet, so die Keramikerin Frauke Alber – „draußen, mit Abstand, mit Freude und Leichtigkeit. Und in der Hinterhoftradition des Viertels.“ Dort nämlich gebe es etliche Hinterhöfe, die nicht bewohnt werden dürfen. Einst arbeiteten hier Handwerker, jetzt haben Kunsthandwerker dort ihre Ateliers eingerichtet, so Alber weiter.

Mit von der Partie sind am Sonnabend der Atelierhof Alexanderstraße 9b (Gewerke: Strickdesign, Teppichkunst, Taschen, Keramik, Papierarbeiten), die Ateliergemeinschaft Schweizer Straße 4 (Keramik, Holz, Malerei, Textilkunst, Drucke, Taschen, Karten) und das Atelier Grundstraße 18 (Löffelschnitzen, Malerei).

Außerdem dabei: das „Atrium“ Vor dem Steintor 34 (Letterpress-Manufaktur, Fotografie) sowie die Ateliers Fehrfeld 61–64 (Malerei, Design, Druck, Grafik, Illustration), Fedelhören 8 (Mode, Schmuck, Malerei) und Fedelhören 93 (Eingang Rembertikirchweg; Gewerke hier: Mode, Hüte, Schmuck, Keramik). „Wir zeigen die aktuellen Ateliers und wie in ihnen gearbeitet wird“, sagt Frauke Alber. „Wir laden ein, durch die Seitenstraßen des Viertels zu flanieren und Neues zu entdecken.“

Das Drama um Gesche Gottfried als Open Air

Bremen 1831: Mit dem Auftrag, eine Reisebeschreibung über die Hansestadt zu verfassen, trifft eine junge Schriftstellerin an der Weser ein. Doch ihr schlägt eine Atmosphäre des Misstrauens entgegen, denn die Stadt kennt gerade nur ein Thema – die unmittelbar bevorstehende Hinrichtung der Giftmörderin Gesche Gottfried.

Darum dreht sich das Historiendrama „Gift – Der Fall Gesche Gottfried“. Das Figurentheater „Mensch, Puppe!“ zeigt das Stück (als Schauspiel mit Figurentheater) coronakonform im abendlichen Freilufttheater auf dem Areal des Focke-Museums (Schwachhauser Heerstraße 240) – und zwar Sonnabend und Sonntag, 3. und 4. Juli, jeweils um 19 Uhr. Es spielt Claudia Spörri. Eintritt: 20 Euro. Dauer: 60 Minuten (ohne Pause). Die Theaterkasse liegt direkt neben Focke‘s Café (hinter dem Haus Riensberg), so eine Sprecherin des Figurentheaters.

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