Malersymposium

Bremer Künstlerin vertritt Deutschland in Lettland

Petra Heitkötter aus Bremen – zweite von rechts (in der roten Jacke) vertritt Deutschland bei einem internationalen Malersymposium in Lettland. Am 3. September beginnt dort eine Ausstellung.
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Petra Heitkötter aus Bremen – zweite von rechts (in der roten Jacke) vertritt Deutschland bei einem internationalen Malersymposium in Lettland. Am 3. September beginnt dort eine Ausstellung.

Bremen – Ein Auswärtsspiel hat die Bremer Künstlerin Petra Heitkötter dieser Tage – und es ist ein ganz besonderes. Heitkötter ist die deutsche Teilnehmerin beim dritten internationalen Künstlersymposium „Silva Conarte“ im „Daugavpils Mark Rothko Art Center“. In Lettland also. . . und „nur 27 Kilometer bis zur Grenze nach Belarus“, so Heitkötter. Die Bremerin betrachtet es als „große Ehre“, zu dem internationalen Malersymposium eingeladen worden zu sein.

Was passiert bei so einem Symposium? Ganz einfach: „Zehn Tage malen wir, um alles andere wird sich gekümmert – und dann werden unsere Bilder in einer Ausstellung im Museum gezeigt.“ Sie dauert vom 3. September bis zum 17. Oktober. Und: „Es gibt einen Katalog.“

Neben der Bremerin sind Elga Grinvalde (Lettland), Eimutis Markunas (Litauen), Anna Szprynger (Polen) und Zigurds Polikovs (Lettland) im „Daugavpils Mark Rothko Art Center“ mit von der Partie. Insgesamt 14 Tage dauern das „intensive künstlerische Arbeiten“, der Austausch und das Miteinander – alles höchst anregend, so Heitkötter geradezu euphorisch: „Eine unglaublich tolle, inspirierende Künstlerförderung. Ich glaube, ich war noch nie so produktiv.“

Internationaler Workshop im Rothko-Zentrum

Damit überrascht die Künstlerin sich sozusagen selbst, denn: „Am Anfang hatte ich Zweifel, ob es mir in zehn Tagen gelingt, Bilder zu malen, mit denen ich zufrieden bin.“ Aber: „Schon heute sind drei große Arbeiten und vier kleinere fertig.“ Fazit: „Wenn man nichts anderes zu tun hat, als zu Malen und sich mit seinen Kollegen auszutauschen, kann man Enormes bringen. Den anderen geht es genauso.“

Das „Mark Rothko Art Center“ in der lettischen Stadt Daugavpils ist mehr als 2 500 Quadratmeter groß. Das Rothko-Zentrum organisiert internationale Künstlersymposien, Kreativworkshops und Meisterkurse und wirkt so auf das europäische Kulturgeschehen ein, wie es weiter heißt. Das multifunktionale Zentrum für zeitgenössische Kultur und Kunst befindet sich im Gebäude des Artillerie-Arsenals der Festung Daugavpils.

Benannt ist es nach dem US-Künstler Mark Rothko (1903 bis 1970). Der Pionier der Farbfeldmalerei wurde im damals russischen Dwinsk – dem heute lettischen Daugavpils – geboren.

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