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Bremer Jazz-Szene: Saisonstart mit Ed Kröger

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Von: Thomas Kuzaj

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Jazz-Frühling! Der Posaunist Ed Kröger tritt jetzt gleich zweimal hintereinander in Bremen auf.
Jazz-Frühling! Der Posaunist Ed Kröger tritt jetzt gleich zweimal hintereinander in Bremen auf. © Lolo Dinné

Bremen – Im Saal des Vereins „Musikerinitiative Bremen“ (MIB) am Buntentorsteinweg 112 in der Bremer Neustadt, da beginnt sie, die Live-Jazz-Frühjahrssaison in der Hansestadt.

Der Posaunist Ed Kröger, eine Legende der bremischen Jazz-Szene und zugleich seit den 60er Jahren wieder und wieder einer ihrer Motoren, spielt dort mit Quintett: Kröger, Jahrgang 1943, tritt mit seinem Sohn Ignaz Dinné (Tenorsaxophon) sowie Eike Wulfmeier (Klavier), Matt Adomeit (Kontrabass) aus Boston und Rick Hollander (Schlagzeug) aus Detroit auf.

Wahrlich eine eingespielte Formation, die mit diesen Worten angekündigt wird: „Akustischer Modern Jazz mit Eigenkompositionen und ausgesuchten Jazzstandards in prominenter Besetzung.“ Und: „Kröger füllt die Hardbop-Tradition mit neuen Inhalten und sehr individuellen Zügen, die das Ganze frisch, lebendig und zeitgemäß klingen lassen.“ Der Termin im Veranstaltungssaal der MIB: Freitag, 18. März, um 20 Uhr. Eintritt: 15 Euro; ermäßigt zwölf Euro. Reservierung erbeten – einfach per E-Mail an klausfey@jazzsmells.de.

Wieder „Jazz on Board“ auf dem Theaterschiff

Zu den Fixpunkten des bremischen Jazz-Lebens zählt auch die von dem Saxophonisten Dirk Piezunka kuratierte und organisierte Reihe „Jazz on Board“ auf dem Theaterschiff an der Tiefer. Und nach der erneuten Pandemie-Zwangspause geht es nun auch mit „Jazz on Board“ wieder los!

Zur Frühjahrs-Premiere tritt auch hier das Ed-Kröger-Quintett mit seinem Programm „In the Moment“ auf – aber mit zwei Variationen, was die Besetzung angeht: Auf dem Theaterschiff spielt anstelle von Eike Wulfmeier der Pianist Vincent Bourgeyx aus Paris. Zudem gesellt sich Gastgeber Piezunka dazu. Der Termin hier: Montag (wie bei „Jazz on Board“ üblich), 21. März, um 21 Uhr. Der Eintritt auf dem Theaterschiff Bremen ist frei; dort wird um Spenden gebeten. Die nächste Ausgabe von „Jazz on Board“ ist dann für Montag, 28. März, geplant.

„Mixmonk“ im Bremer Sendesaal

Wie der Name der belgisch-amerikanischen Band schon andeutet, nimmt sich „Mixmonk“ auf besondere Art und Weise der Musik des legendären Bebop-Pianisten und vor allen Dingen Bebop-Komponisten Thelonious Monk (1917 bis 1982) an. Am Dienstag, 29. März, wird die Formation um 20 Uhr im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee erwartet.

Das Konzert war ursprünglich für Februar geplant und musste damals wegen einer Corona-Erkrankung abgesagt werden. „Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit“, so eine Sprecherin des Sendesaals. Karten kosten 25 Euro, ermäßigt 15 Euro. Zu haben sind sie unter dieser Adresse sowie über Nordwest-Ticket. „Mixmonk“, das sind Bram De Looze (Klavier), Robin Verheyen (Saxophon) und der amerikanische Schlagzeuger Joey Baron. Sie alle eint – eben – eine Leidenschaft für die Musik von Thelonious Monk.

Improvisation im Dunkeln

Der ungarische Gitarrist Ferenc Snétberger hat noch nie im Dunkeln gespielt. Nun aber ist er Gast der Sendesaal-Reihe „Konzert im Dunkeln“ – und tritt dort am Freitag, 25. März, um 20 Uhr auf. Snétbergers Repertoire ist inspiriert von der Roma-Tradition seiner Heimat, der brasilianischen Musik und dem Flamenco – und ebenso wie von der klassischen Gitarre und dem Jazz. Improvisation prägt seine Musik quer durch die Genres.

„Ich bevorzuge es eigentlich sowieso, wenn das Publikum ganz im Dunkeln ist, wenn ich es nicht sehen, aber fühlen kann“, sagt der Künstler zu der besonderen Atmosphäre dieser Reihe. „Umso spannender also, wenn auch ich im Dunkeln bin.” Und, mit Blick auf die pandemiebedingten Einschränkungen der jüngsten Zeit: „Lieber ein Konzert im Dunkeln mit Publikum als ein Konzert mit Licht ohne Publikum!” Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 15 Euro.

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