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Bremer Galerie Unger: Wie im Flug durch leuchtende Farbe

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Von: Thomas Kuzaj

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Corona Unger in ihrer Galerie an der Georg-Gröning-Straße in Schwachhausen.
Corona Unger in ihrer Galerie an der Georg-Gröning-Straße in Schwachhausen. © Galerie Unger

Bremen – Malerei, Skulpturen, Objekte – unter dem Titel „Invernale II“ zeigt die Galerie Unger an der Georg-Gröning-Straße in Schwachhausen gegenwärtig Arbeiten von 25 Künstlern. „Hier stehen gestische Positionen im Dialog mit analytischen – und sinnliche Momente wirken neben konzeptionellen Ideen“, sagt Galeristin Corona Unger, für die dieses Jahr ein besonderes Jahr ist – seit zehn Jahren gibt es ihre Galerie mittlerweile.

Anfang 2012 hatte die Kunsthistorikerin sie in dem historischen Altbremer Haus eröffnet. Die Palette der Galeriekünstler bildet ein internationales Spektrum zeitgenössischer Kunst ab; etliche der Künstler sind hier erstmals in Bremen gezeigt worden.

Die Zeit, sie verging „wie im Flug inmitten leuchtender Farben und inspirierender Begegnungen“, so formuliert es Unger. „Wir denken gern zurück an ein Panoptikum zeitgenössischer Kunst – eine wunderbare Vielfalt also, die wir in bislang 91 Ausstellungen mit großer Leidenschaft zusammenstellen und unseren Gästen präsentieren konnten.“

„Über Jahre wachsende Kunstbegeisterung“

Die Zehn-Jahr-Feier, sie soll sich gewissermaßen wie ein roter Faden durch das ganze laufende Jahr ziehen. Dazu ist gegenwärtig auch ein Katalog in Arbeit, der „den Blick zurückführt in die Fülle künstlerischen Schaffens, zu besonderen Begegnungen mit Werken und ihren Schöpfern in regem Austausch mit Kunstfreunden und Sammlern“, sagt Unger. „Solche oft über die Jahre wachsende Kunstbegeisterung macht uns froh und unsere Arbeit sinnvoll.“ Sammler und Künstler sollen im Katalog zu Wort kommen.

Ein Fest soll obendrein gefeiert werden – nach Möglichkeit „in wärmeren, maskenfreien Zeiten“; Perspektive: Sommer. Der Katalog soll dann präsentiert werden. Unterdessen gehe „das ,Abenteuer Galerie‘“ täglich weiter – „und damit unser Bestreben, künstlerische Positionen zu begleiten und die Besucher mit vielseitigen Repertoires, Techniken oder Formen zu überraschen“.

Vor diesem Hintergrund hat Unger die „Invernale II“ nun bis zum 27. Februar verlängert. Für Sonntag, 13. Februar, ist um 15 Uhr ein geführter Rundgang durch das Galeriehaus geplant – Anmeldung unter cu@galerie-corona-unger.de erforderlich. Am Sonntag, 27. Februar, folgt in der Zeit von 15 bis 18 Uhr eine Finissage.

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