Neue Ausstellung

Bremer Galerie Unger bringt viel Farbe in die Winterzeit

Die Bildhauerin Annette Sauermann beim Ausstellungsaufbau in der Galerie.
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Die Bildhauerin Annette Sauermann beim Ausstellungsaufbau in der Galerie.

Bremen – Turbulent waren sie, die Tage der Ausstellungsvorbereitung, sagt die Bremer Galeristin Corona Unger. Einige Kunstwerke nämlich haben erst „sehr spät den Weg nach Bremen“ gefunden – die gegenwärtigen langen beziehungsweise langsamen Transportwege „waren auch für uns eine Hürde“. Nun aber ist es geschafft – und die Winterausstellung hängt in den Galerieräumen an der Georg-Gröning-Straße 14 in Schwachhausen.

Malerei, Skulpturen, Objekte – bis zum 30. Januar 2022 sind sie nun unter dem Titel „Invernale II“ zu sehen, die Arbeiten von 25 Künstlern. Die Präsentation folgt einer Unger-Tradition: „Wir lassen das alte Jahr mit aktuellen Werken der Galeriekünstler ausklingen.“ Teil der Tradition ist es, dass auch immer ein paar Gastkünstler mit von der Partie sind.

Frank Piasta arbeitet „im Bereich der konzeptionellen Farbmalerei“, so Unger. „Für seine leuchtenden, in chromatischen Verläufen gestalteten Gemälde verwendet er Silikon und Pigmente, die er mit zum Teil überraschenden Bildgründen kombiniert.“

„Zwischen Malerei und Wandskulptur“

Architektonisch anmutende Konstruktionen prägen derweil die überwiegend aus Holz gefertigten Objekte von Nicole Nickel, die mit unserer Vorstellung von Raum und Räumen spielen. „In komplexen Überlagerungen verbindet die Künstlerin abstrakte Gitterstrukturen zu mehrdimensionalen Konstellationen und stellt dabei Elemente der konstruktiven Kunst in neue, erweiterte Zusammenhänge“, so die Galeristin.

Die Arbeiten von Daniel Engelberg sind „zwischen Malerei und Wandskulptur angesiedelt“. Und: „Sie besitzen eine erstaunlich räumliche Wirkung, ohne in die Tiefe des Bildraums einzudringen.“ Facettenreiche Formen verbinden sich mit leuchtenden Farben – wie die Betonung der Farbe überhaupt ein verbindendes Element der Ausstellung ist. Ja, sie bringt richtig viel Farbe in die dunkle Jahreszeit. . . Das gilt auch für die Werke der Bildhauerin Annette Sauermann. Sie arbeitet mit Beton und Acrylglas und führt den Blick über stille Ebenen hin „zu transparenten Flächen, die das Tageslicht in ein farbiges Leuchten verwandeln“.

Auch in der Galerie Unger gilt die 2G-Zugangsregelung, alle Besucher müssen vollständig geimpft oder genesen sein und dies durch einen Nachweis (in Kombination mit dem Personalausweis) belegen. Außerdem ist eine Kontaktnachverfolgbarkeit notwendig – dafür kann man sich über die Luca-App oder ausliegenden Formulare am Galerieeingang registrieren, heißt es.

Die Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag in der Zeit von 14 bis 18.30 Uhr, Donnerstag, 10 bis 14 Uhr und 16 bis 20 Uhr, Sonnabend ,11 bis 14 Uhr – sowie nach Vereinbarung. Am Donnerstag, 16. Dezember, beginnt um 18 Uhr ein Rundgang durch die neue Ausstellung.

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