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Bremer Freimarktsumzug: Teilnehmer-Suche läuft

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Von: Thomas Kuzaj

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Akrobatisches Intermezzo beim Freimarktsumzug – unter den Augen des Rolands.
Akrobatisches Intermezzo beim Freimarktsumzug – unter den Augen des Rolands. © dpa/Jaspersen

Bremen – Mitten im Frühling schon an den Herbst denken? Das kommt vor. Zum Beispiel, wenn es um die Planung des Bremer Freimarkts geht. Und insbesondere um die Vorbereitung des Freimarktsumzugs, den es (nach den pandemiebedingten Absagen 2020 und 2021) in diesem Jahr wieder geben soll.

Vom 14. bis 30. Oktober soll er gefeiert werden, der inzwischen 986. Bremer Freimarkt. Das ist noch mehr als 150 Tage hin, aber ein weiterer Termin steht eben bereits fest – die bunte Karawane des Freimarktsumzugs, sie wird sich am Sonnabend, 22. Oktober, durch die Stadt schlängeln. Von der Bremer Neustadt über den Marktplatz bis zum Hauptbahnhof, das ist sie, die traditionelle Route der Festwagen und Fußgruppen. Es wird die 53. Ausgabe des Umzugs sein. Und auch dieses Mal soll wieder eine Jury bereitstehen, um die schönsten Kostüme, Festwagen und Ideen zu prämieren.

Auf diese Ideen zu kommen und die Kostüme zu schneidern, das dauert. Das wissen die Organisatoren – und so rufen sie schon jetzt auf: „Wer mit seinem Verein, seiner Gruppe (sei es Schule, Kindergarten oder Nachbarschaft), seinen Kumpels oder Kollegen dabeisein will, kann sich ab sofort auf einen der 150 Startplätze bewerben“, sagt eine Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Bremer Märkte. Und: „Auch Alleinunterhalter haben eine Chance.“ Anmeldeschluss ist am 30. Juni, so die Auskunft.

Pure „Partytrucks“ sind in Bremen nicht erwünscht

Das Bewerbungsformular steht zum Download im Internet bereit – unter dieser Adresse. Auf dem Formular finden sich auch allerlei aktuelle Auswahlkriterien. Erwünscht sind beispielsweise auch „Gruppen ohne Beschallung, damit nicht eine Tonquelle nach der anderen an den Zuschauern vorbeizieht“. Und: „Die erhebliche Zunahme von Umzugswagen veranlasst uns, besonders Fußgruppen zu berücksichtigen, um die ,bunte Mischung‘ und damit die Optik zu fördern.“ Als Negativbeispiel gelten „Partytrucks“, auf denen „sich zwar die Mitfahrenden feucht-fröhlich amüsieren, aber wenig Stimmung für die Zuschauer ,rüberkommt‘“. Von den Wagen übrigens darf nicht mit „Obst oder anderen größeren Gegenstände geworfen werden“.

Auch ansonsten gelten klare Regeln. „Nicht dekorierte Fahrzeuge“, so heißt es etwa, „sind grundsätzlich von der Teilnahme auf der Umzugsroute ausgeschlossen“. Und damit es auch wirklich jeder versteht: „Dabei sind einige angebrachte Luftballons nicht als Dekoration zu verstehen.“

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