Verkehr in Bremen

Bürgerschaft zur B6n: Tunnel und sonst gar nichts

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Haus der Bürgerschaft

Bremen. Die geplante Bundesstraße 6 neu (B6n) zwischen der A 281 (Neuenlander Straße) und der A 1 bei Stuhr-Brinkum kommt für Bremen nur mit einem Tunnel unter dem Flughafen hindurch infrage. Das hat die Bürgerschaft am Mittwoch auf Initiative der Grünen-Fraktion bekräftigt. Die CDU will hingegen auch die Umfahrung des Flughafens nahe der Wohnbebauung zulassen, wie das der Bund vorsieht (wir berichteten). Dagegen wiederum laufen Bürgerinitiativen aus Kattenturm Sturm, die um die Wohnqualität in der Wolfskuhlensiedlung fürchten.

Die B6n mache nur Sinn, wenn sie unter dem Flughafen entlangführe, betonte am Abend Ralph Saxe von den Grünen. Mit dieser Variante werde ein Großteil des Verkehrs perspektivisch von der Wohnbebauung ferngehalten. Ein oberirdischer Verlauf würde zwar das Verkehrsaufkommen auf der Vorderseite der Kattenturmer Heerstraße verringern, die Autos würden dann aber auf der Rückseite der Gärten entlangfahren.

Die Tunnelvariante wäre mit 300 Millionen Euro doppelt so teuer, Bremen müsste die Hälfte selbst zahlen. Dafür hat das klamme Bremen kein Geld, sagt die CDU.

Mit den Stimmen von Rot-Grün, FDP und Linken hat die Bürgerschaft am Mittwoch den Senat beauftragt, statt der ungeliebten oberirdischen Variante der B6n beim Bund den achtspurigen Ausbau der A 1 zwischen Bremer Kreuz und Brinkum auf den Weg zu bringen.

gn

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